Die documenta 14 - Fortsetzung

Es geht weiter mit der Kunstschau, obwohl der Teilbereich in Athen inzwischen abgeschlossen ist. Der Fokus liegt wieder auf Kassel. Das pompöse Buchbauwerk auf dem Friedrichsplatz behält nach wie vor seine Attraktivität, wenn auch an sich unvollendet. Aber das haben so manche andere Ideen ja auch. Viele Besucher irren in der Stadt umher und suchen "Locations", die Spurensuche nach Kunst geht weiter. Bei späteren Ausstellungen könnte man vielleicht ein Programm "documenta online" vorstellen, ein App mit Navifunktion. "Hier bitte rechts, dann links ... usw.", bis man eben die wehende Flagge mit dem "Sie haben Ihr Kunst-Ziel Nr. ... erreicht" Symbol sieht und sich am nächsten Punkt wiederfindet. Nach verständnisvollen Blicken widmet sich der Besucher dann der folgenden Etappe. Wetten, dass dies kommen wird?

Es ist keine heile Welt der reinen Kunst. Es gibt Botschaften, teilweise muss man sie erst finden, erkennen, deuten, sich auseinander setzen. Manches scheint verschlüsselt. "The Missing Link" ist so ein Fall, in den man sich hinein denken und fühlen muss. Schwere Kost von Pélagie Gbaguidis, die nachdenklich macht, dekorativ als Kunst verpackt. Aber dann fällt der Blick wieder auf andere leicht verständliche Beispiele. Eintrittskosten: Tageskarte 22 Euro (erm. 15 Euro), Dauerkarte 100 Euro (erm. 70 Euro). Günstig kommt man mit der Abendkarte weg, die 10 (erm. 7) Euro kostet und ab 17 Uhr gilt. Die Ausstellung ist tägl. von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Zweistündig geführte Spaziergänge in Begleitung kosten 12 Euro, plus Eintritt.

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