Neues Programm Komödie Kassel
Die seit vielen Jahren für gutes Programm bekannte Komödie in der Friedrich-Ebert-Straße sorgt wieder einmal mit einem erfolgsträchtigem Programm-Titel für eine Schlagzeile: Hosen runter! Die Midlife-Crisis-Revue.

Beim Männer-Angel-Wochenende am Bodensee stellen sich vier Freunde ihren männlichen Be- und Empfindlichkeiten in Zeiten der virilen Krise. Was zum Beispiel tun, wenn man älter ist als der Vater der letzten Bettgespielin, die Haare statt auf dem Kopf nun in den Ohren sprießen und der Bierbauch zum hervorstechendsten Merkmal wird? Und überhaupt: Wer hat den größten Fisch? Auf diese und viele andere Fragen findet das Männer-Quartett aus Casanova, frustriertem Familienvater, Barbra-Streisand-Fan und Mega-Nerd ebenso überraschende wie witzige Antworten. Zu bekannten Songs mit neuen deutschen Texten rocken diese vier Herren der Schöpfung den Bootssteg.










Ekel Alfred
Als der Begriff "Kult" noch gar nicht erfunden war, startete der WDR im Januar 73 die Serie "Ein Herz und eine Seele". Aus dem Protagonisten Alfred Tetzlaff wurde bald umgangsprrachlich "Ekel Alfred" und der ist heute einfach Kult.
Jetzt gibt es ein Wiedersehen mit der berühmten Familie mit dem berüchtigem "Ekel Alfred", bei passenden Gelegenheiten.



„Ein Freund, ein guter Freund“ ...
mit diesem Lied versichern sich die drei Freunde Willi, Hans und Kurt ihrer unverbrüchlichen Freundschaft, der nichts und niemand etwas anhaben kann. Doch die Prüfung folgt auf dem Fuß: Sie sind pleite. Das Haus samt Mobiliar wird gepfändet. An einer verlassenen Landstraße kommt ihnen die Idee, eine heruntergekommene Tankstelle zu eröffnen. Beim Dienst wechseln sie sich ab und lernen so unabhängig voneinander die reiche und attraktive Lilien Kosmann kennen und verlieben sich in sie. Dieser Umstand sorgt für allerlei Unruhe und nicht zuletzt auch für eine handfeste Auseinandersetzung. Lilien ihrerseits hat inzwischen eine Entscheidung getroffen, Willi ist der Mann ihres Herzens. Aber wie es den anderen sagen? Edith, die Freundin von Liliens Vater, Konsul Kosmann, weiß Rat. Alle Drei sollen gleichzeitig in ihren Nachtclub eingeladen werden, damit Lilien Klarheit schaffen kann. Doch die Nacht endet in einem Desaster. Willi gibt ihr einen Korb, weil er ihren Flirt mit allen drei Freunden inakzeptabel findet. So müssen vor dem Happy End, bei dem auch Liliens Vater endlich seine Edith heiraten darf, noch einige Hindernisse aus dem Weg geräumt werden.
Ein echter Filmkomödien-Klassiker, mit Ohrwürmern  wie "Ein Freund, ein guter Freund", "Irgendwo auf der Welt“, „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“… Wo? Im Theater im Centrum, Kassel, Akazienweg 24.



Wenzel
Wenzel für Anfänger: Sie sind an Wenzel, dem Konstantin Wecker des Ostens, interessiert? Dann herzlich willkommen, das ist ein wichtiger Schritt in Ihrem Leben, denn dann lernt man einen Sänger, Musiker, Autoren, Komponisten und Narren kennen, der sich nicht um Schubladen schert. Ein Poet, der gekonnt mit Sprache und Musik zu jonglieren versteht.Siehe auch Wenzels Homepage.



Wer kocht schießt nicht
Satire von Michael Herl
Unter der bewährten Regie des Teams Knut Schakinnis / Christian Schliehe spielt Marcus Rudolph seine erste Solo-Rolle in der Komödie Kassel.

Zum Inhalt: Dr. Kögel, Gastwirtssohn aus Ostfriesland und begnadeter Hobbykoch, steckt in einer tiefen Lebenskrise. Kein Job, keine Frau, kein Elternhaus – und nun hat ihn das Arbeitsamt auch noch zur Firma Schnell & Lecker geschickt, sich dort vorzustellen.

Ausgerechnet Schnell & Lecker, ein Hersteller von Fast Food und Fertigprodukten! Kögel hat keine Wahl, er muss dorthin. Seine Aufgabe: Er soll einem „ausgewählten Testpublikum“ demonstrieren, wie mühsam und ungesund die herkömmliche Küche ist – und wie bequem, nahrhaft und zeitsparend das alles doch mit den Produkten von Schnell & Lecker zu machen sei.



Creeps
Jugendstück von Lutz Hübner
Castingwahn allerorts! Lutz Hübners meistgespieltes Stück ist seit fast zehn Jahren der Dauerbrenner der jungen Theater in Deutschland. Nun kann man auch in Eisenach dabei sein, wenn Petra, Lilly und Maren mit vollem Einsatz um die ausgeschriebene Stelle als Moderatorin für das neue Lifestyle-Magazin "Creeps" kämpfen. Sie singen, tanzen, interviewen sich gegenseitig.

Angeheizt vom unsichtbaren Regisseur Arno kochen Wut und Emotionen hoch, denn alle Drei haben nur ein Ziel: den Job beim TV. Welches der Mädels künftig "Acht" im Monat verdient, Klamotten frei Haus bekommt und bei Allen Events dabei sein darf, erfährt nur, wer live im hippen Studio (Theater!) vor Ort ist.



Danke Heinz!
Ein Heinz Erhardt Abend mit Martin Lüker
Martin Lüker spricht, liest und singt Heinz Erhardt am Klafünf!
Nicht alle Kabarettisten schreiben Geschichte. Nur wenigen Verstorbenen wird die Ehre zuteil, nachgespielt zu werden. Sie verkörpern Typen und hinterlassen gescheite Texte.
Heinz Erhardt, der 1909 in Riga geborene und 1979 in Hamburg verstorbene Kabarettist, umschrieb und umspielte in den 50er Jahren den kleinen Mann, den Bonsai-Don-Quichotte im Kampf mit den Windmühlen des Alltags. Erhardt bleibt unvergesslich. Und noch immer ist er laut einer Umfrage des Magazins "Focus" der Komödiant, der die Deutschen am meisten zum Lachen bringt.
In tiefer Verehrung präsentiert Martin Lüker virtuos "heinzigartige" Texte, die besten Gedichte und Sketche, die verrücktesten Pointen und Gags.



Heart Stuff
mit internationalen Artisten und Hieronymus,
dem humoristischen Magier
Der Sinn für Humor gehört zur emotionalen Grundausstattung eines jeden Mitteleuropäers - der Sinn für preußischen Drill nicht unbedingt. Hieronymus zeigt, wie einer aus beiden ganze Weltbilder verschieben kann. Mit einer Magie des lockeren Humors entsteht eine neue Weltordnung der Zauberei.

Die Originalität liegt vor allem in der unverwechselbaren Figur des Zaubers, welcher mit seiner hölzernen, preußisch-schroffen Art so ganz und gar nicht dem Klischee des eieganten Magiers entspricht und von dessen köstlich-skurilen Auftritten man gar nicht genug bekommen kann.





Männerhort
Helmut, Eroll und Lars haben sich im Heizungskeller eines Einkaufszentrums einen Rückzugsraum eingerichtet. Dorthin verschwinden sie immer samstags, kurz vor Ende des Einkaufsbummels, auf der Flucht vor ihren einkaufslustigen Frauen. Neben Dosenbier, Fernsehen und dem Fachsimpeln über technisches Gerät bestimmen lediglich Frauen auf Hochglanzpapier ihre Idylle. Diese wird empfindlich gestört, als der vermeintliche Brandschutzexperte Mario ihren Hort der Männlichkeit entdeckt und droht, sie zu verraten.



Lottoglück
Volksstück von Sabine Thiester
Ein typischer Familiensamstag. Das Ehepaar Gerda und Rudi Mustermann empfängt ihre Tochter Susi und ihren Schwiegersohn Holger zum Grillabend. Der Mathematiklehrer Holger äußert sich wie immer verächtlich über Rudi, der seit Jahren Lotto spielt und rechnet ihm die geringen Gewinnchancen vor. Doch Rudi betrachtet Lottospielen als realistische Chance reich zu werden.

Am nächsten Samstag sitzt Rudi vor dem Fernseher und kann es kaum fassen, dass seine Zahlen gezogen wurden. Er hat im Lotto gewonnen! Von nun an ändert sich einiges im Hause Mustermann. Lange gehegte Träume können endlich in Erfüllung gehen. Holger und Susi, die mittlerweile Nachwuchs erwarten, hoffen auf Rudis finanzielle Unterstützung.

Nach reichlichem Alkoholgenuss lässt Rudi sich zum Versprechen hinreißen, mit dem Kauf eines Hauses das Glück der zukünftigen Eltern vollkommen zu machen. Im nüchternen Zustand will Rudi sich allerdings nicht mehr an sein Versprechen erinnern. Er zieht vor, nicht mehr zu arbeiten und in Zukunft von den Guthabenzinsen seines Gewinnes zu leben. Seiner Frau Gerda gefällt diese Entwicklung überhaupt nicht. Wird Rudi wieder zur Vernunft kommen?



Rache ist süß (The Decorator)
Komödie von Donald Churchill
Eine schrille typische Verwechselungskomödie mit schnellen Dialogen, gegenseitigen Vorwürfen der Akteure und Slapstick-Charakter. Wie so oft geht es um Liebe, vermeintliche eindeutige Situationen, die man nicht erklären kann. So auch in der Komödie von Donald Churchill, übersetzt von Ursula Lyn.

In den Rollen debütieren Inga Bruderek, Marina Krauser und Thomas Blumenthal.





Herbert Knebels Affentheater
Was damals, vor 15 Jahren, als Flirt begann, eine Sache für eine Nacht, damals inne Zeche Carl in Essen Altenessen, gipfelt nun in einem Jubiläumsprogramm.

Nach acht Bühnenstücken ist es nun an der Zeit, das Beste von Herbert Knebels Affentheater noch mal auf die Bühne zu bringen. So werden die Künstler ihr Publikum mit auf eine Reise zu einem bunten Strauß voll oller Kamellen nehmen, über die man gut und gerne auch ein zweites Mal lachen kann.



Arnulf Rating "Alles prima" - das neue Programm
Unter der Fülle der Reformvorschläge zur Revolutuionierung des Arbeitsmarktes ragt einer besonders heraus: die Ich-AG. Das bedeutet, Chef und Arbeitnehmer zugleich sein. Und zwar in der eigenen Firma. Kann das gut gehen? Arnulf Rating weiß, wie so was funktioniert, er arbeitet schließlich in so einer Firma, praktisch seit seiner Geburt. Der Bericht von der Aktionärsversammlung seiner Ich-AG: alles prima, bestes Rating. Doch es gibt ernste Probleme, die Lage auf dem Weltmarkt ist schwierig, die Personalkosten zu hoch.

Andererseits würde jede Entlassung die Firma vor erhebliche Probleme stellen. Trotzdem versucht Rating mit seiner Ich-AG an die Börse zu gehen. Und zwar an Ihre. Sie können Anteile erwerben und damit an der Gewinnausschüttung teilhaben. Was die Zuhörer mitnehmen können, sind wertvolle Anlagetipps und Lustgewinn.





Fabian Lau
"Ich bremse auch für Künstler"

Fabian Lauf beschäftig sich jetzt also mit einer "Randgruppe", die als solche noch gar nicht so wahrgenommen wurde: die Künstler. Ja, es ist schon ein Kreuz mit den Randgruppen. Er pakct aus und kennt sich aus. Ist schließlich selber einer.

Von hochdotierten Preisen gezeichnet, von der Kritik gnadenlos in den Himmel gehoben, läuft er immer noch rot an, wenn er nach seinem Beruf gefragt wird. Fabian Lau gehört mit seinen Geschichten und Liedern fraglos zur ersten Liga der deutschen Unterhaltungskünstler. Gewann mit seinem Partner Carsten Hormes den Kunstpreis 2001 der Stadt Vellmar - ist daher also kein Unbekannter.





Ich will Spaß! Oder: Wo bitte ist die Fernbedienung?
80er Jahre Revue von Dirk Böhling
Sven Wöhlermann ist in heller Aufregung. Er soll die Moderation einer Fernsehsendung übernehmen. Als er sich Anregungen aus den laufenden Fernsehprogrammen holen will, muss er zu seinem Entsetzen feststellen, dass die Fernbedienung verschwunden ist. Mit Unterstützung seiner Eltern Gisela und Erwin sowie seiner Schwester Petra lassen die Wöhlermänner die 80er Jahre, das Jahrzehnt der Popper und Punks, des Zauberwürfels und Walkmans, der Karottenjeans und Netzhemden, wieder aufleben. mit Tipps und Tricks unterstützt der smarte Fernsehmoderator Ingolf Lack die Bemühungen der Familie Wöhlermann.





David Leukert
"Ich und Du und Wir"

Leukert geistert in seinem neusten Programm als Neuzeitnomade zwischen Telefon und Traualtar, zwischen Kneipe und Krabbelgruppe durch unsere beziehungsreiche Zeit. Und es gibt viel zu bestaunen: etwa die neuen Männer. Die sind offenbar zu neuen Vätern mutiert.

Boris Becker macht es vor. Der Kaiser auch. Vater-Sein erscheint ihnen wichtiger als Mann-Sein. Leukert nimmt sich alle zur Brust. Kinder, Eltern, die Eltern der Eltern, Promis, die Kleindarsteller des alltäglichen Lebens und nicht zuletzt sich selbst.
Leukert ist gern gesehener Gast in vielen Comedy-Sendungen, zu sehen also etwa im Quatsch Comedy Club, in 7 Tage - 7 Köpfe oder der Harald Schmidt Show.

 


Bad Hersfelder Festspiele
Jetzt laufen wieder die Festspiele in Bad Hersfeld. Sie präsentieren sich erneut von der allerbesten Seite. Neuen Schwung versprach der Intendant Dieter Wedel, und danach sieht es wohl auch ganz aus. Mit einem großen Ensemble deckt er - sozusagen als Generalbevollmächtigter - die Bereiche von Musik, Schauspiel, Theater alles ab. Auch ein Fest für die Gastronomie und die Hotels in der Stadt. Sie profitieren von der positiven Resonanz.

Die Spielstätte hat traditionell einen legendären Ruf. Hier steht die Ruine der wohl größten romanischen Kirche jenseits der Alpen und dient als Bühne und Publikumsauditorium. Das Ambiente in diesen Dimensionen erweckt schon an sich blanke Ehrfurcht vor Zeit und Raum. Großartiges Theater in diesem Rahmen ist schwer zu toppen und zieht Jahr für Jahr das Publikum in seinen Bann. Wie es aber im Leben so ist, mit dem Ende der Spielzeit und vom Glamour der Theater- u. Schauspielwelt, wird von heute auf morgen, also nach dem 28. August, wieder flugs in den Modus der Normalität umgeschaltet. Dann heißt es wieder: bis zum nächsten Mal.



Lothar Bölck rockte Melsungen
Nach dem starken Eindruck, den Bölck insbesondere beim vergangenen Melsunger Kabarett-Wettbewerb im Beiprogramm hinterließ, hatte das Publikum spontan eine erneute Vorstellung für dieses Jahr angeregt. Eine prompt folgende Einladung nach Melsungen konnte der bekannte großartige Kabarettist glücklicherweise nicht absagen. Privat wirkt der Mann freundlich, umgänglich, eher unscheinbar und unauffällig. Auf der Bühne aber, verwandelt er sich mit einem Mal in einen auffälligen Comedian bzw. Kabarettisten erster Güte.

Da haut er dann Sachen raus, sprachlich bunt und humorvoll, auch manchmal derbe schwarz verpackt, mega treffend erzählt. Mit hematischem Rundumschlag von Gott und der Welt, bis hin zur Politik. Aus seiner Sicht als Pförtner des Kanzleramtes weiß er ja aus erster Hand, wie die Parallelgesellschaft der Politikerriege tickt. Kennt ihre Schwächen und Launen, doziert über Eitelkeiten, ganz im Sinne eines Dieter Hildebrandt. So bissig, so ehrlich, trotzdem humorvoll. Und es schien an diesem Abend, als würde sich das Publikum im Geiste mit dem von Bölck Funken sprühend kurzschließen. Wie man so sagt, in einer Art Brainstorming, oder?



Mann über Bord
Beatrice, Ines und Anezka kennen sich nicht, doch sie können sich auf den ersten Blick nicht leiden, als sie auf ihrer Flusskreuzfahrt an denselben Tisch im Bordrestaurant gesetzt werden. Sie sind ohne ihre Männer an Bord gegangen, die jobbedingt eine Station später einsteigen werden. Die Abneigung der drei Frauen ist eindeutig auf ihre Unterschiede zurück zu führen: die Erste ist jung und sexy und bleibt mit ihrem Freund gerne mal ein ganzes Wochenende im Bett. Die Zweite bietet leckeres Essen und ganz viel Fürsorge und Verständnis. Die Dritte analysiert mit ihrem intellektuellen Mann gerne die FAZ und diskutiert mit ihm am liebsten das ganze Wochenende. Zusammengenommen würden sie eigentlich die perfekte Frau abgeben.
Dass die drei jedoch eine entscheidende Gemeinsamkeit haben, stellt sich relativ schnell heraus. Eine gewaltige Gemeinsamkeit, die alle drei zusammenrücken lässt. Spielt derzeit in der Kasseler Komödie, eine neue Revue mit vielen beliebten Songs, und ein amüsanter Abend ist garantiert!




Bad Hersfelder Festspiele
Kultur in Bad Hersfeld. Der Fokus richtet sich auf die Festspiele, die in diesen Tagen von vielen beachtet werden. Die Erwartungen sind riesig, und das hat natürlich mit dem hippen agilen Intendanten Dieter Wedel zu tun. Er hat seine Vorstellungen, die Pläne und Hoffnungen bereits medienwirksam kundgetan. Anders als bei dem vorherigen Intendanten, Holk Freytag, folgte der Magistrat den Vorstellungen folgsam, und auf einmal scheinen die Mittel da zu sein, die man dem Vorgänger strickt verwehrte und zu dessen vorzeitigem Rückzug führten. Inzwischen laufen die Vorstellungen an, die ersten Kritiken sind sehr gut, also alles im grünen Bereich.

Die Tradition der Festspiele geht auf das Jahr 1961 zurück, da begann alles. Heute bürgen die Veranstaltungen für eine hohe Professionalität, Akzeptanz und Sympathie. Wedel möchte das gerne beibehalten und - wenn möglich - noch toppen. Es sieht ganz danach aus.



Splash!
Ein Musical von Christoph Steinau
Im Herzen einer nordhessischen Kleinstadt liegt das Freibad „Fuldaperle“ unter der Leitung von Bademeister Alfons Platsche, der damit eine lange Familientradition fortsetzt. Aber die „Fuldaperle“ ächzt mittlerweile unter Einsparungen: veraltete Umkleidekabinen, ein rissiges Becken, ein maroder Sprungturm und aus den Duschen kommt nur noch eiskaltes Wasser. Dann der Schock: Bürgermeister Pfannkuch will die „Fuldaperle“ an den Versicherungsmogul Clemens Schotterberg verkaufen, um sie in ein überteuertes Erlebnisbad zu verwandeln. Und ausgerechnet Alfons´ verflossene Jugendliebe Odilie Brettschneider soll den Verkauf abwickeln. Platschke und seine Bademeisterkollegen Celentano, Ansgar und Petunia geben sich nicht geschlagen. Die frühere Band „Splash-Boys“ wird reformiert und mit einem Hit soll Geld zusammenkommen, um die „Fulleperle“ selbst zu kaufen. Das passt Schotterberg gar nicht, hat er doch noch eine persönliche Rechnung mit Alfons offen... Spielt im TIC, Kassel

Mit Annabelle Mierzwa, Wiebke Wötzel, Carmine Biscosi, Daniele Nonnis, Christoph Steinau, Michael Fajgel.



Sehnsucht
Das aktuelle Programm in der Kasseler Komödie heißt vielversprechend "Sehnsucht". Mit dem Ensemble von „Heiße Zeiten“ bildet diese spektakuläre Revue über Sehnsüchte und Träume den würdigen Nachfolger unseres Wechseljahre-Krachers “Schwangerschaft”, unliebsame Liebhaber, Fernweh – vier Frauen unterschiedlichen Alters mit verschiedenen Sorgen und Problemen treffen im Wartezimmer eines Frauenarztes aufeinander. In mal hitzigen, mal witzigen Dialogen und packenden Songs drücken die vier Damen ihre Gefühle aus. Während die Erste sich Gedanken über ihre Zukunft macht, die Eine ein Kind von ihrem Exfreund erwartet, die Andere vor ihrem Liebhaber davonläuft und die Vierte sich weit weg in den Urlaub wünscht, werden doch alle getrieben von der gleichen starken Emotion: Der Sehnsucht! Schonungslos offenbart dieses turbulente Stück die Wahrheit über die Liebe, das Leben und das Älterwerden. Mit mitreißenden Songs von Queen, über Whitney Houston bis hin zu Donna Summer regt das Stück zum Mitsingen, Lachen und Mittanzen an.



Machos auf Eis
In einer Sommernacht mitten im Juli sitzen 4 Männer im Kühllager eines Restaurants fest. Die gute Nachricht: die Kühlung funktioniert schon seit Monaten nicht. Die schlechte Nachricht: Die Klinke ist von innen abgebrochen, null Handyempfang und das Restaurant ist ab morgen geschlossen. So hatte sich Adrian seine Hochzeitsnacht sicher nicht vorgestellt. Erst seit wenigen Stunden im Hafen der Ehe, gab es schon den ersten Streit mit der frisch Angetrauten. Und nun muss er auch noch feststellen, dass er von der noch vor kurzem im Restaurant feiernden Hochzeitsgesellschaft einfach vergessen wurde: sie sind ohne ihn heimgetorkelt. 
Mit ihm im Boot bzw. im Lager zwischen sauren Gurken und Dosenwürstchen sitzen der ab morgen arbeitslose Restaurantkoch Sven, Alleinunterhalter DJ Sandro und Immobilienmakler Oliver.
Sie alle kennen sich nicht und – wie sich schnell herausstellt – sie mögen sich nicht. Aber ist es wirklich Zufall, dass die 4 an diesem absurden Ort aufeinander treffen?
Und während die Männer noch meinen, die Nacht hat ihren Tiefpunkt erreicht, als DJ Sandro seine Karaoke Maschine aktiviert, springt plötzlich die Kühlung an und es wird kalt. Sehr kalt… - Spielt in der Kasseler Komödie.




Frieda Braun
Das macht ihr so schnell keiner nach. In null komma nichts fängt sie das Publikum ein. So auch wieder im sehr gut besuchten Kasseler Theaterstübchen. Mit wenigen Sätzen beschreibt sie alltägliche Situationen. Erzählt blumig von ihrer Heimat aus dem Sauerland, ihren zahlreichen Freunde und dem Partner aus Winterberg. Es müssen wohl erhebliche ethnische Ähnlichkeiten vom Sauerland zu Hessen bestehen. Kurios stolpert Frieda über moderne Begriffe neuer Technik, verschmitzt durch oder ohne Brille lächelnd. Entwaffnend herzlich, unkompliziert.

Die mentale Stärkung der eigenen Persönlichkeit, z.B. durch Aussagen wie: "Du bist schön" im Eigenversuch, zieht die Zuschauer in den Bann. - Kein Wunder, dass dieser Dialog mit dem Publikum etwas Besonderes ist. Es wartet mit Sicherheit schon auf die nächste Vorstellung. Denn: So eine Frieda, wie die da, war noch nie da.



Die Wechseljahre
Die Wechseljahre – der vermeintliche Schrecken aller Frauen (und Männer!). Ort des Geschehens ist die Abflughalle eines Flughafens. Hier treffen die „Ladies im Hormonrausch“ aufeinander. In „Heiße Zeiten“ bietet diese Situation Zündstoff für ein komödiantisches und musikalisches Feuerwerk der Extraklasse. Von der Schnulze, über Popsongs und Klassikern der Discowelle sowie Jazzstandards – alle in einer deutschen Version – unser Klimakteriumskracher läßt kein Auge trocken!
Die Karrierefrau: 49, ledig – ist auf dem Weg zu einem extrem wichtigen Geschäftstermin, hat aber die Präsentationsunterlagen zu Hause vergessen. Kann Dietrich, ihr One-Night-Stand der letzten Nacht, ihr helfen?
Die Hausfrau: 50, (natürlich) verheiratet, drei Kinder – fliegt zum ersten Mal. Möchte mal ein bisschen egoistisch sein. Hat Pappi das Essen für eine Woche vorgekocht und ihm seine Sachen rausgelegt. Hat trotzdem permanent Schweißausbrüche, wenn sie an zu Hause denkt.



Das Schweigen des Lammert
Die Distel - Politik-Posse
Labern, labern, labern. Und Lammert leitet das Gelaber - als Häuptling im Bundestag. Die Wut wächst! Drei Leute vom Land hauen mit der Faust auf den Tisch: Auf in die Hauptstadt! Hacki, Dieter und Werner werfen den Trecker an und brettern nach Berlin!
Mit Merkel - dieser Tu-nix-Kanzlerin - Klartext reden! Dem Lammert die Leviten lesen. Dieses regierungsamtliche Gewurstel!
Einst hatten die noch Mannschaftsgeist. Einst wurden Chaos und Unrecht noch bekämpft, heute werden sie nur noch verwaltet. Regieren? Nein - reines Reagieren! Ungedeckte politische Leerverkäufe. Staatskunst ist nur noch Staatsgunst - für die da oben. Die da unten gehen leer aus.



Bettina von Arnim - Goethe, Hör' mich an!
Texte aus Goethes Briefwechsel mit einem Kinde
"Prost Mahlzeit!" war der lapidare Kommentar von Mutter Goethe, was die Verehrung ihres Sohnes durch Bettina (geb. Brentano) anging. Schon in jungen Jahren verfasste Bettina schwärmerische Briefe an den Dichterfürsten - und bekam Antwort.
Die Schauspielering Susanne Schäfer lässt die verquere Liebesgeschichte zwischen der lebenstollen "Muse" zu ihrem literarischen "Gott" neu aufleben.
Schauspielhaus Kassel.



Michael Sens
Kabarett trifft Klassik - mit Michael Sens. Er, Meister der Pointen-Verkostung, wunderbarer Bass-Bariton, unverbesserlich wie fast alle Musikkabarettisten, weiß sein Publikum mit Geige und Klavier zu überzeugen. Und mit der Stimme in vollem Klangvolumen und echt meisterhafter pantomistischer Umsetzung. Andrjé Rieu hat er im Blut, am Kinn oder in der Hosentasche. Wenn er den geigenden Holländer karikiert, übertrifft er ihn auf seinem Instrument bei weitem. Siehe auch Infos seiner Homepage.



Leipziger Pfeffermühle
Periodisch zieht es die Kröten aus den Hochsicherheits-Katakomen der Banken über die Spielwiese der freien Marktwirtschaft. Und flugs weiter in die seichten Gewässer der sumpfigen Börse. Im Prinzip ein Platz für mögliche Vermehrung, aber Achtung, kein einfaches Unternehmen, denn es drohen tierische Gefahren! Und wenn, sind die Kröten schnell futsch, einfach so, platt gemacht, auf Deutsch gesagt. Da tauchen viele Fragen auf, die im Programm der Pfeffermühle eine Antwort finden. Das beliebte Kabarett aus Leipzig ist wieder unterwegs, gleicht mit zwei Programmen. Das eine "Krötenwanderung", das andere "Frust oder Keule". Näheres findet sich auf der Webseite der Leipziger.





Jekyll & Heidi
Ein "Grusical"
London, 1892: Der schusselige Wissenschaftler Siggerson Jekyll arbeitet an einer Maschine, welche die guten Seiten des Menschen zum Vorschein bringen soll. Sein Vorhaben scheint zu gelingen, denn in einem Selbstversuch verwandelt sich Jekyll in den souveränen, charmanten Siggi.
 
Lord Schraubstock, sein Gönner, ist begeistert. Er will den Großindustriellen MacMurphy davon überzeugen, mit der Maschine in Serie zu gehen. Doch dann geht es Schlag auf Schlag: Heidemarie, Jekyll`s kratzbürstige Haushälterin gerät zufälligerweise in die Maschine und verwandelt sich in die nervige Stimmungskanone Heidi. Aus Siggi wird wieder Jekyll und kurz darauf verschwindet der Lord spurlos. Als dann auch noch der trottelige Inspektor Archibald Dibbley von Scotland Yard die Ermittlungen aufnimmt, ist das Chaos nicht mehr aufzuhalten...Bild: In der Rolle der Heidi Kathrin Roppel (links), als Lord Schraubstock Herwig Lucas (Mitte) sowie Michael Fajgel (rechts) in der Rolle des Siggerson Jekyll). - Vorstellungen im TIC, Kassel.




Die 39 Stufen 
Kriminalkomödie von John Buchan und Alfred Hitchcock
Bühnenbearbeitung von Patrick Barlow, Originalkonzept von Simon Corble und Nobby Dimon, Deutsch von Bernd Weitmar
In einer Londoner West End-Show, wo »Mister Memory«, ein Mann mit unglaublichem Gedächtnis, die Leute unterhält, lernt der Junggeselle Richard Hannay Annabella Schmidt kennen. Da sie offensichtlich von zwei Männern verfolgt wird und seine Hilfe benötigt, gibt sie sich ihm als Spionin zu erkennen, die auf der Suche nach einem Geheimagenten ist, der vertrauliche Informationen außer Landes bringen will. Viel weiß sie über den Gesuchten nicht, doch spielen mysteriöse »39 Stufen« eine bedeutsame Rolle.





Sekretärinnen
Was macht eine richtige Sekretärin aus? Sie, die in aller Ruhe Ihre Privatgespräche führen, während Sie sich in der Warteschleife ärgern. Sie, die ihre sauber manikürten Fingernägel vor Aktenreitern und Kopierer schützen müssen. Sie, die sich nichts sehnlicher wünschen, als hinter die Tür des Chefs zu schauen. Und doch sind sie Mutterersatz, die gute Seele eines jeden Büros und können ihrem Chef jeden Wunsch von den Augen ablesen.

Aber, was sind die verborgenen Laster, die heimlichen Leidenschaften, Sehnsüchte und Träume einer Sekretärin? Mit ein wenig Nostalgie, einem Hauch Sex-Appeal und jeder Menge Augenzwinkern dreht sich bei den Sekretärinnen alles um das Leben und die Liebe im Büro, zwischen Kaffeepause und dem üblichen Ärger mit den Kerlen.




Elvis-Heartbreak Hotel
Das Rock'n Roll-Musical
Unter diesem Titel läuft eines der erfolgreichsten Stücke des Bühnenautors und Regisseurs Michael Fajgel im Kasseler TIC (Theater im Centrum, Akazienweg 24, Kassel). Ein kleines Theater sucht für eine Vorstellung einen Schauspieler und Sänger, der die Elvis-Rolle übernehmen könnte. Einige stellen sich vor, und das bringt irre, witzige Dialoge. Situationskomik kontrastiert mit den Hits des legendären Sängers, die um die ganze Welt gingen. Eine Show, die jedesmal das Publikum begeistert.



Papanoia
"Die Leiden der jungen Väter"
Fans von Faberhaft Guth wissen, dass die beiden Comedy-Stars aus dem Mittelhessischen mit Zugaben etwas geizen, aber dafür packen sie in ihr Programm alles rein, frei nach dem Motto: "lieber zuviel als zuwenig". Das neue orientiert sich am Schwerpunkt der relativ "jungen Vaterschaft" und der stressigen wie anspruchsvollen Aufgabe, Kinder aufzuziehen.

Das spricht natürlich aktuelle Väter und Mütter jeglichen Alters gleich an oder auch nicht. Für den letzteren Fall haben Faberhaft Guth gleich so an die zwanzig andere Themen mit eingepackt. Von der Rechtschreibreform kann es dann nahtlos zur Aussprachereform gehen. Da kalauern Dietrich Faber und Martin Guth, was das Zeug hält.





Johann Köhnich
"Ohne Proben nach oben"
Er ist der Poet unter den Comedians, der Meister des ausschweifenden Minimalismus. Allein und verloren, scheinbar entrückt und teilnahmslos und doch immer wieder selbst amüsiert über die eigenen Gedanken, steht Johann Köhnich da und erzählt.



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