Die Fledermaus
Komische Operette von Johann Strauß
Die Kontrahenten in dieser delikaten Geschichte um eheliche (Un) Treue und falsche Verheißungen sind Gabriel von Eisenstein und Doktor Falke. Letzterem wurde vor Jahren von seinem Freund übel mitgespielt: seither sinnt der Gefoppte auf Rache. Günstige Gelegenheit bietet eine amouröse Verwicklung, in der Eisenstein und eine geheimnisvolle ungarische Gräfin die Hauptrolle spielen.
Text: Karl Haffner und Richard Genée
Staatstheater Kassel, 2. Nov. 13



Rock-Musical: Hair
USA, Ende der 60er-Jahre. Eine Gruppe von Hippies versucht ein anderes, friedvolleres Leben zu leben. Gegen das Machtstreben eines Staates, der seine Söhne in den Vietnam-Krieg schickt, setzen sie Liebe, Toleranz, Mitmenschlichkeit, Musik und Drogen.
Claude, der zum Wehrdienst eingezogen werden soll, begegnet einer Gruppe von Hippies: Berger, der Anführer, Sheila, die Studentin aus reichem Hause, Hud, der Farbige, Ron, Woolf, Jeannie, Crissy und viele, viele mehr. In einzelnen Szenen und Songs stellen sie sich dem Publikum vor und machen ihre Einstellung zum Leben deutlich. Sie protestieren gegen Krieg und Luftverschmutzung, singen von Drogenrausch und Liebe und feiern in Erwartung auf eine neue Zeit im Sternzeichen des Wassermanns mit Blumen, Räucherstäbchen, Kerzen und Friedenspfeifen das Leben. Ihre Hippie-Kleidung und das Tragen von langen Haaren ist Ausdruck ihrer Freiheit.



Chor Cantiamo mit neuem Programm
Die Seele berühren will Cantiamo, der Chor der Universität Kassel, mit seinem neuen Programm "Musica animam tangens".
Cantiamo Kassel, unter Leitung von Andreas Cessak, besteht aus Studierenden des Instituts für Musik. Der Chor ist inzwischen weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Er sang auf internationalen Festivals in Frankreich, Italien und Spanien. Im November 2009 nahm Cantiamo Kassel am 26. Internationalen Franz-Schubert Chorwettbewerb in Wien teil.

Andreas Cessak studierte Lehramt Musik an der Musikhochschule Hamburg und hat sich durch Teilnahme an Meisterkursen in Chorleitung und Stimmbildung weiterqualifiziert. In seiner Tätigkeit als Leiter u.a. des Kasseler Universitätschores, des Vokalensembles Lux Aeterna und als Leiter von Jugend- und Schulorchestern führt er Musik von der Renaissance bis zur Neuen Musik auf (1. Preis für eine Uraufführung mit dem con-moto Jugendorchester, Aufführungen von Werken von Prof. Reinhard Karger). Mit dem Chor der Uni Kassel tritt er regelmäßig auf internationalen Festivals auf.






Ronnie Taheny

Das australische Energiebündel Ronnie Taheny arrangiert Blues- und Folk-Elemente zu einer eigenständigen Songwriter-Kultur. Langweile hat hier keinen Platz. Dabei hätte sich die Australierin gar nicht einmal besondere Mühe geben müssen, hat sie doch schon einige große Namen als Ex-Arbeitsgeber im Lebenslauf stehen: Crowded House, Fairport Convention, Neville Brothers oder Andrew Strong von The Commitments.

Mit ihrer ersten Single Saviour (1998) landete die eigenwillige Songwriterin auf Anhieb in den Single-Charts - genau zwischen Van Morrison und Oasis. Ronnie Taheny verzichtet bei ihren Konzerten dankenswerterweise darauf, den moralischen Zeigefinger zu erheben und uns über ein besseres Leben zu belehren. Stattdessen gibt es kleine, persönliche Wahrheiten zu Klavier- und Gitarrenbegleitung; immer aber mit Witz, Charme und dem nötigen Biss präsentiert.
Irgendwie ist ein Konzert mit Ronnie Taheny ein bisschen wie eine Session von Janis Joplin und Tom Waits an einem alkoholfreien Tag.



La Réplik
Die Gruppe gibt es nun seit knapp 10 Jahre und wird in Frankreich als ein moderner Vertreter des "Chanson Réaliste" angesehen. Wer jetzt ausschliesslich an Jaques Brel oder Edith Piaf denkt, liegt dabei aber ziemlich falsch, denn unter Chanson versteht mensch in Frankreich eine ganze Menge mehr. Doch eins ist allen Bands, die sich in dieses Genre stecken lassen, gleich: es geht um textbasierte inhaltliche (teils poesievolle) Musik die hauptsächlich mit akustischen Instrumenten dargeboten wird. Vorallem das Akkordeon spielt da eine grosse Rolle und natürlich die französische Sprache.

Damit ist es natürlich auch ein leichtes Punk und Chanson zu vereinen und somit einen unglaublich explosiven aber vor allem tanzbaren Cocktail zu basteln. Zu vergleichen wären La Réplik dann z.B. mit den Hurlements d'Leo oder 17 Hippies, wobei La Réplik noch eine gehörige Portion Punk am Start hat. Wären sie Iren, würden sie klingen wie die frühen (!) Pogues. Auf ihrer zweiten Deutschland Tournee sind sie nun endlich auch in Kassel zu Gast.





Susanne Vogt und Band
Susanne Vogt und ihre Band interpretieren ausgewählte Jazztunes, Songs aus dem Pop- und Folkgenre und stellen Eigenkompositionen vor. Bittersüße Balladen, die ans Herz gehen, groovige Songs mit Funk- Einflüssen, interessante Arrangements, ausgelassene Improvisationen der Solisten und Vogts unverkennbare Stimme mit dem rauchig- seidigen Timbre machen die Konzerte des Quintetts zu einem vielfarbigen, emotionalen Hörerlebnis.
Die Sängerin ist in Jazzkreisen keine Unbekannte.Sie erhielt den Kulturförderpreis der Stadt Kassel, sang mit Bill Ramsey, Inga Rumpf und Woody Mann im Duett, trat in Frankreich, England, Schweiz, Russland , New York und New Yersey auf. "Man glaubt ihr jedes Wort, jeden Ton", schrieb ein Kritiker, hörte Melancholie und Lebensfreude in ihrer Stimme und war begeistert von ihrer Authentizität auf der Bühne.





MARDI GRAS.BB
Das musikalische Chamäleon Mardi Gras.BB erfindet sich immer wieder neu und zeugt so von dreister Ungehörigkeit gegenüber den Konventionen des arrivierten Pop-Biz und einem gehörigen Maß jener kreativen Unruhe, die da einst große Bands definierte.

Mardi Gras, zu deutsch: "fetter Dienstag", ist Höhepunkt und Abschluss des Karnevalsreigen in New Orleans; der Tag vor Aschermittwoch, an dem die Fastenzeit beginnt. Und namensgebend für eine Brass Band, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Mit New Orleans ist zugleich der Referenzrahmen für den Sound der Mannheimer gesetzt. Mardi Gras.BB atmen förmlich das Fieber, für das New Orleans wie keine andere Stadt steht: Afrokubanisches Feuer trifft auf den scheppernden Swamp-Blues einer Marching Band, die du auch auf deiner Beerdigung hören möchtest, trifft auf Swing, trifft Rag, Cajun und Swing. Tom Waits trifft auf Cpt. Beefheart trifft auf Willy DeVille und Dr. John bevor er bei Tower of Power zur Höchstform aufläuft.



Autoren für Belletristik und Sachbücher gesucht, Kontakt unter: mail@region-online.com - siehe auch produziere-ihr-buch.de oder axcente.de





Likkle Tobi To
Reggae Ragga Dancehall
Reggae ist nun schon seit einiger Zeit wieder sehr populär in unseren Breiten. Die Veröffentlichungen von Seeed, Gentleman, Silly Walks Movement, Patrice und vielen anderen stellen das eindrucksvoll unter Beweis.

Mit Likkle Tobi To a.k.a. Tobias Schirneck kam ein weiterer Protagonist dieser sehr erfreulichen Entwicklung nach Kassel. Der Gewinner des Reggae-Superstar in Hamburg 2003 konnte schon letzten Sommer auf zahlreichen Festivals das Publikum von seinen hervorragenden Live-Qualitäten überzeugen. Weitere Auftritt in der Region - siehe Terminplaner.



tok tok tok
From Soul to Soul - neue CD
Die bereits international gefeierte Listen & Dance-Soulband um Tokunbo Akinro und Morten Klein, tok tok tok, ist erstmals als Quintett auf Tour.

Für ihre letzten beiden CDs "it took so long" von 2003 und "about" von 2005 gewannen die Acoustic-Souler jeweils den German Jazz Award und weitere Preise. Die neuen Originale, die Soulgrößen wie Stevie Wonder, Ray Charles, Earth Wind & Fire, Isaac Hayes oder James Brown ... gewidmet sind, laden zum Tanzen oder "nur" zum Zuhören ein. Die Gruppe ist wieder auf Tournee und präsentiert die neue CD auszugsweise. - Siehe Tourdaten und Details und toktoktok.de.



Macys Mob
Die Band „Macys Mob", bekannt durch ihre Covermusik der allerfeinsten Art und ihre instrumentale Perfektion in der Wiedergabe von Popklassikern wie den Beatles, Red Hot, Chilli Peppers, Whaetas Nickelback und anderen, sind ein absolutes Muss für alle Fans dieser Sounds.

Oliver Spieß, Gesang u. Gitarre, Detlev Schröder, Schlagzeug u. Gesang und Dennis Lapp, Bass u. Gesang mit ihrem dreistimmigen Satzgesang und die unverwechselbare Stimme von Frontmann Oliver Spieß lassen vergessen, dass es sich nur um ein Trio handelt. Ihre enorme Power und ihren abwechslungsreichen Sound mit ihrem berühmten Pink Floyd-Medley muss man gehört haben.
"Macys Mob" - Rockcover vom Feinsten.



Brenda Boykin & Ulrich Rasch Quartett
Soul, Jazz and more
Die Sängerin und Songwriterin Brenda Boykin wurde in Oakland in der San Francisco Bay Area geboren. Ihre ersten wichtigen musikalischen Erfahrungen sammelte sie als Solosängerin in der North Oakland Missionary Baptist Church.

Seit mittlerweile 25 Jahren erlebt Brenda Boykin eine nicht endende erfolgreiche Karriere als gefragte Sängerin auf Festivals und in Clubs, als Studiomusikerin, Komponistin und Jazzworkshop-Dozentin. In den USA ist sie eine beliebte, von Musikkritikern gefeierte "Jazz and American Roots Singer-Songwriterin". Ihr musikalischer Background ist die "American Roots Music": Jazz, Soul, Blues, Funk and Afro... Begleitet wird sie vom Ulrich Rasch Quartett.



The Broken Beats
Gitarrenpop aus Dänemark
Die Broken Beats sind etwas ganz Besonderes. Die Dänen, die sich selbst am liebsten mit „Beck meets Beatles" umschreiben, waren DIE Live-Überraschung des letzten Jahres. Beeinflusst durch die 60er Jahre, die sie auch fleißig in ihren grandiosen Popsongs zitieren, ironisieren sie diese und sich selbst und sorgen dabei für zeitlosen schmissigen Gitarrenpop.

Meinungen: „Schon lange gab es keine Band mehr, die in ihren Live-Shows für so starke Euphorie sorgen"
„Die Broken Beats machen Spaß, sind musikalisch äußerst wertvoll und werden nie langweilig.."



Three Sides Of A Coin
Jazz - Swing - Blues
Von Ella bis Bessie, Natalie bis Frankie - Jazz, Swing, Latin, Blues.. Das abwechslungsreiche Repertoire von "Three Sides Of A Coin" reicht von gefühlvollen Balladen über coolen Barjazz bis hin zu swingenden Uptempostücken und lässt nicht nur Jazzfreunde auf ihre Kosten kommen.

Markenzeichen sind der ein- bis dreistimmige Gesang, virtuose Instrumentalsoli und die charmante Bühnenpräsentation der fünf Musiker und Musikerinnen, die in der hiesigen Musikszene und darüberhinaus bestens bekannt sind.





Famara
Reaggae made in Switzerland
Die Schweiz, mitten in Europa gelegen, steht im öffentlichen Bewusstsein für so manche Besonderheit, aber niemand würde die Schweiz in Verbindung mit Reggae bringen. Das mag wohl daran liegen, dass die Alpen, Ski-Urlaub und Kühe mit großen Glocken um den Hals nicht unbedingt an Bob Marley erinern mögen.

Famara a.k.a. Thomas Nikles hat schon vor 20 Jahren angefangen, sich für afrikanische Rhythmen zu interesseren und kam auch später nicht von den Trommeln los. Nach unzähligen Soloauftritten avancierte er während eines Gastspiels der Basler Rapperin Luana vom Perkussionisten zum Raggamuffin-Sänger. 1997 erschien die erste Single, mit der er, seinem ungebrochenem Interesse an afrikanischer Kulturfolgend, auch in Gambia auftrat. Nach Tourneen durch den Senegal und Mali, ist inzwischen der "swiss reggae star" inzwischen mit seiner Band um einiges bekannter als in Europa, doch das dürfte sich auch bald ändern... siehe auch www.famara.ch



Diego Jaskalevichs Gocharan Projekt
Er konzertiert seit seiner Jugend in allen Teilen der Welt und gilt als der führende Virtuose der Charango. Engagments führten ihn unter anderem nach Salvador de Bahia, Madrid, Kopenhagen, Rom und durch ganz Deutschland. Momentan befindet sich der Ausnahmemusiker in Bolivien, wo er an einer Dokumentation über die Geschichte der Charango mitarbeitet.

Zahlreiche CD-Produktionen mit namhaften Musikern dokumentieren die Vielseitigkeit des Künstlers, der nicht nur als Interpret, sondern auch als Komponist in Erscheinung tritt. Verwurzelt in der Folklore seiner Heimat unternimmt der Grenzgänger Jascalevic Ausflüge in den Jazz, in die Klassik und auch in die elektronische Musikwelt.

In diesem Projekt werde die Rhythmik südamerikanischer Kompositionen mit aktuellen Klängen sowie improvisatorischen Elementen vermischt. Die Klangfülle entsteht aus dem Wechselspiel von elektro-akkustischem Carango, E-Bass, Schlagzeug, Saxophon, Keys und Percussion.



Som Bassa
Leckeren Latin-Jazz will Som Bassa (vorm. Brazil) bieten. Die fünf Jungs, unter anderem mit Marcus Wickel am Schlagzeug (u.a. Steppin' Out und Jazz Oder Nie Latin-Jazz-Orchester), werden passend zur Jahreszeit ein rhythmisch-musikalisches Feuererk abbruzzeln.

Mit ihren Mamben, Chachen, Rhumben und Samben wollen die Musiker Spaß machen und Funken sprühen lassen. Und, dass sie alle furchtbar Gas geben können und auch werden, muss an dieser Stelle wohl kaum erwähnt werden - bei dieser traumhaften Besetzung: Mathias Reuter (Percussion), Urban Beyer (Klavier), Rolf Denecke (Bass), Detlef Landeck (Posaune) und Marcus Wickel (Schlagzeug).





Alif
Frauen-Rap-Band aus Dakar/Senegal
Als sich Oumy, Minar und Myriame 1997 zusammenfanden und die erste weibliche Hip Hop Band Senegals gründeten, sorgte das für großen Aufruhr. Bis dahin war diese Szene komplett von Männern beherrscht. Das änderte sich mit ALIF schlagartig. Ende 1999 erscheint die erste Kassette, produziert und vertrieben vom Monopolverteiler in Dakar. Lizenzgebühren wurden nicht gezahlt, Verträge wie üblich in diesem Teil Afrikas nie eingehalten.

Immerhin sorgte die Gruppe für Aufsehen und Aufmerksamkeit, wenn auch die ansässigen Labels eine weitere Zusammenarbeit verweigern. Ihre Themen sind die Frauen und die Probleme, mit denen sie in der muslimischen Gesellschaft konfrontiert sind, im Senegal und in Afrika allgemein.

Sie rappen, singen und provozieren in Englisch, Französisch und Wolof, der Sprache, die vorwiegend auf familiärer Ebene in Dakar gesprochen wird. Dabei kommt auch die afrikanische Eigenart zum Tragen, das die Sprachen in lockerem Stil miteinander verknüpft.





Willard Grant Conspirancy
Dieser Clan von Musikern, irgendwann entstanden aus eher lockeren wöchentlichen musikalischen Wohnzimmer-Treffen in Boston, hat stets wechselnde Gesichter gehabt. Die Band, die eher aus einem Pool von bis zu 30 MusikerInnen zu bestehen scheint, hat mit "Regard the End" (Glitterhouse) seit drei Jahren ein neues Album veröffentlicht.

Für manche stellt diese Veröffentlichung schon jetzt ein epochales Meisterwerk dar - eine Definition von Songwriting auf höchstem Nieveau. Robert Fisher, Genius und Sänger der Willard Grant Conspiracy, hat diesen Ameisenhaufen von kreativem Input erfolgreich gebündelt. Mit 5 Mitstreitern kommt er nach Europa, um uns auf eine musikalische Reise durch die moderne akustische wie elektrisch verstärkte Musik mitzunehmen, für die der Rahmen zum Kategorisieren fehlt.



Missouri
Missouri liegt im Südosten der USA. -Missouri kommen aus Nürnberg. Doch diese geographische Einordnung ist eher unerheblich, verwirrt sie mehr, als dass sie Aufschluss über dieses Band gibt, die 70er Soul, 20er Blues und moderne Elektrobeats zu einem Ganzen verschmelzen lässt, um dabei weiterhin konsequent auf das Schlagzeug zu verzichten.

Viele Einflüsse waren maßgebend. Sie streiften den Country, besuchten den Punk und versuchten sich mit technoiden Remixen. Auf "In Voodoorama" (Tapete Records) sind alle diese Einflüsse vertreten, und herausgekommen ist ein Werk, das an vielen Stellen unglaublich stark an die Düsternis eines Nick Cave erinnert. Doch der Horizont Missouris geht weit darüberhinaus, verbinden sie doch Musiksparten wie Soul, Ambient, Elektro und Country mit einer Leichtigkeit, die man von einer Band aus Deutschland nicht unbedingt erwartet hätte.



Sie hören gerne Musik, besuchen Konzerte und /oder machen CD-Rezensionen? Kontakt per E-Mail



Carlos Bica & Ana Brandao
Der Schlachthof freut sich sehr, Carlos Bica und die Sängerin Ana Brandao mit ihrem Projekt "Diz" erneut im Schlachthof zu präsentieren. Zuletzt vor zwei Jahren zu Gast, zelebrierten sie ein fast unvergessliches schönes Konzert und wurden im ausverkauften Schlachthof begeistert gefeiert. Ana Brandao verfügt als Schauspielerin über eine Expressivität, die aus jedem Vortrag eine Aufführung macht.

Die kristalline Klarheit ihres Gesangs bildet einen wundervollen Kontrast zur Tiefe und Mystik von Bicas Kontrabass. Man hört ein Mädchen, das giggelnd, juchzend oder zu Tode betrübt von den Unwägbarkeiten der Liebe kündet, die aus jedem Stück eine Tragödie macht. Da ist gleichzeitig Blues, Punk, Jazz und allumfassende Fado-Melancholie in ihrer Stimme, in ihrer Mimik und in ihrem Körper - zutiefst zu Herzen gehend. Begleitet werden die beiden von Valentin Gregor, der auf der Geige soliert wie andere auf der E-Gitarre, von dem Pianisten Joao Paulo, der zuweilen hintersinnig das harmonische Material zu Klump haut, während Katharina Grams ruhig-bestimmt mit klassischem Klangideal der Geige dagegenhält.



Edison Woods
Ein Künstlerkollektiv aus Brooklyn, Edison Woods, haben neulich "Seven principles of leave no trace" (Glitterhouse) veröffentlicht. Einfach so als wäre nichts dabei, mal eben ein kleines Juwel zu erschaffen. Edison Woods ist eine leise Band. Die Musik himmlisch klar, fragil, subtil, facettenreich und wahrlich zu Tränen rührend - dabei aber nie pompös.

Mit alten Keyboards, zwei Cellos, verfremdeten Gitarrensounds, Harmonium, Violine, Bass, Besenschlagzeug, einem rasselnden Taperecorder und der himmlischen Stimme Julia Frodahls haben sie unglaublich wunderschöne Musik erzeugt. Musik zu Träumen, Musik fürs Kopfkino, die bald in einer Liga mit Múm, Sigur Rós oder Godspeed You! Black Emperor genannt werden kann.



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Musikalische Talente gesucht!
Auch große Künstler haben mal klein angefangen. Musisische Förderung erscheint deshalb umso wichtiger. Die Stadt Borken und die Musikschule Schwalm-Eder veranstalten wieder einen Jugendmusikwettbewerb und laden herzlich zum Mitmachen am 4. Juni ein. Mitmachen dürfen Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 19 Jahren mit Wohnsitz im Schwalm-Eder-Kreis. Teilnahmeinteressierte, die jünger als 8 Jahre sind, müssen mindestens ein Jahr Musikunterricht nachweisen. In Ausbildung befindliche Personen oder bereits ausübende Berufsmusiker können nicht berücksichtigt werden.
In der Wahl der Instrumente bestehen keine Beschränkungen. Das Vorspielen findet am Samstag, 4. Juni, ab 9 Uhr, statt. Anmeldung schriftlich erbeten. Infos unter Tel. 05682-808-181 (Rathaus Borken) oder Tel. 05681-2947 (Musikschule Schwalm-Eder).




Die Zauberflöte
Das in seiner klassischen Ausprägung wohl beliebteste Werk im Opernrepertoire birgt eine immense Vielfalt und verzaubert mit seiner Musik. Sie schwingt von Liebeskummer über zu unbeschwerter Heiterkeit, Theaterdonner und Vogelfängercharm. Dazu kommt die lebensrettende Magie der Zauberflöte.
Wiederaufnahme der Oper von Mozart im Kasseler Opernhaus.



Evita
Die Texte von Tim Rice und die Musik von Lloyd Webber verweben sich zu einem der bekanntesten Musicals der Welt. Der politische Inhalt ergab die Tiefe und immerwährende Aktualität. Nationalmythos, Diva, Madonna der Armen und Feindbild des Establishments - all das war die argentinische Präsidentengattin Eva Peron. Vom Volk wurde sie liebevall Evita genannt. Spielt im Januar im Staatstheater Kassel.



Franz Liszt Abend
Ein etwas anderer Klavierabend
Franz Liszt war offensichtlich ein Multitalent. Auf ihn gehen die bekannten Klavierabende zurück. Er war ein großer Interpret, der zu seinem Talent sich auch in Szene setzen konnte, eine vielschichtige Persönlichkeit, Zum 200. Geburtstag widmet sich Lutz Görner und die Partnerin am Klavier, Elena Nesterenko, seinem Leben und Werken.
Eine Übersicht über die Spielorte und eine Menge Informationen mehr finden sich auf der Homepage unter: www.lutzgoerner.de.



Spring Awakening
Neues Broadway-Musical
Wedekinds "Frühlings Erwachen" als Musical. 1891 in Deutschland - irgendwo in der Provinz kämpfen sich 11 Jugendliche durch eine Welt, in der die Erwachsenen und der Staat das Sagen haben. Mit den Problemen des Erwachsenwerdens werden die Schüler alleine gelassen. Das Motto der Erziehung lautet: "Wer sein Kind liebt, der züchtigt es!". Der Reiz des Stückes ist, die ähnlichen Probleme junger Menschen von heute in eine andere Zeit zu versetzen, was die Spannung verstärkt.
Schauspielhaus Kassel.




Erfolgsmusical: SOUTH PACIFIC
Ein Marinestützpunkt auf einer Insel im Süd-Pazifik während des Zweiten Weltkriegs. Nellie, eine amerikanische Krankenschwester, trifft auf den französischen Plantagenbesitzer Emile de Becque. Es ist Liebe auf den ersten Blick und obwohl sie sich nur kurz kennen, macht Emile ihr einen Heiratsantrag. Währenddessen geht das Leben auf der Insel seinen gewohnten Gang. Alle versuchen aus den stationierten Seeleuten Profit zu schlagen: Bloody Mary treibt Handel mit Kuriositäten, selbst Luther Billis überlegt in die Souvenirbranche einzusteigen und wertvolle Wildschweinzähne von der Insel Bali Ha’i zu verkaufen. Überhaupt übt diese Nachbarinsel eine Faszination aus, da es – mit Ausnahme der Offiziere – jedem untersagt ist, diese zu betreten: dort sollen die französischen Frauen leben, um sie vor den liebeshungrigen amerikanischen Soldaten zu verstecken. Der gut aussehende Leutnant Joe Cable kommt in geheimer Mission auf die Insel: Er soll ausspionieren, ob sich auf Bali Ha’i Japaner befinden, die einen militärischen Angriff planen.

Das Erfolgs-Musical SOUTH PACIFIC wurde 1949 am Broadway uraufgeführt und gewann bereits 1950 neun Tony Awards, mit der Neuinszenierung 2008 nochmals sieben. Die Verfilmung von 1958 erhielt einen Oscar für die beste Filmmusik. Politisch brisante Themen, wie die Geschehnisse im Pazifik während des Zweiten Weltkrieges und die Rassenproblematik, wurden gekonnt vermischt mit der eingängig-grandiosen Musik von Rodgers und Welthits wie »A Cockeyed Optimist«, »I’m Gonna Wash That Man Right Outa My Hair«, »Younger Than Springtime« und »Some Enchanted Evening«.





The Swinging Detective
Im Kasseler TIC steht derzeit "The Swinging Detective" auf dem Spielplan. Der Inhalt: Eine Detektiv-Geschichte aus dem New York im Jahre 1946. Der Held, ein ehemaliger Cop namens Milton Barlowe, lebt immer gefährlich und in der Regel von nicht gerade üppig bezahlten Aufträgen. Von seinem Partner Dixie Donner, der mehr mit häufigem Leeren von Whiskeygläsern beschäftigt ist, kann er allerdings keine große Hilfe erwarten.

Da erscheint ein neuer Auftrag verlockend zu sein, der nicht weniger verlockenden Blondine Honey Honeypiper zu einem gestohlenem Schmuckstück zurück zu verhelfen. Die zunächst einfach aussehende Sache stellt sich aber doch wesentlich komplizierter dar als man denkt. Es wird natürlich turbulent und auf eine angenehme Weise, mal heiter, mal sentimental, musikalisch wie tänzerisch beeindruckend umgesetzt.
Termine siehe unter Veranstaltungen und www.theaterimcentrum.de.



Steve Skaith Band

Die Stimme von Latin Quarter
Steve Skaith war Sänger und Texter der englischen Formation 'Latin Quarter' die durch ihren Top Hit 'Radio Africa', einer Auskopplung aus dem Erfolgsalbum 'Modern Times', weltweit bekannt wurde. Die New York Times urteilte über das Album, es "wäre eins der exquisitesten Alben, das je aus England gekommen ist". Die Band veröffentlichte zahlreiche Alben und tourte in Europa bis Ende 1998. 1999 verließ Steve Skaith Großbritannien in Richtung Mexiko, wo er heute noch lebt. Seit einiger Zeit arbeitet er zusammen mit den drei mexikanischen Musikern Javier Gamiz (Spanische Gitarre, Jarana und Cuatro Venezolano), Beto Tenorio (Bass) und Ricardo Serrano (Schlagzeug).

Nach dem vielbeachteten Debütalbum "Mexile" ('pläne' 2003), präsentiert Steve Skaith mit seinen drei mexikanischen Musikern auf dieser Tour ein neues ausgereiftes Album. 'Empires & Us' ('pläne') verkörpert die Verbindung britischen Folk-Rocks mit verschiedenen weltmusikalischen Einflüssen, vor allem afrikanischem und lateinamerikanischem Ursprungs.

Die Texte - viele aus der Feder von Latin Quarter Lyriker Mike Jones - sind nach wie vor anspruchsvoll und überwiegend gesellschafskritisch. In der Tradition von Latin Quarter werden Themen, wie die weltweiten US amerikanischen Machtansprüche und Tony Blairs heimlichem Einverständnis damit oder das Auflehnen gegen Glaubensrichtungen, die "die Welt in eine Sackgasse und blutige heilige Kriege führt", angesprochen; aber auch humorvolle Texte, Geschichten über Liebe und verpasste Lieben finden sich auf dem Album.

Mit dem Stück 'Come Alive', widmet sich Steve Skaith, auf Wunsch seiner südafrikanischen Fans, dem erfolgreichen Kampf für Demokratie in Südafrika und setzt damit ein Gegengewicht zu der Textpassage aus "Radio Africa" in der es noch 1986 hieß: "...wir hören nur schlechte Nachrichten aus Südafrika". Gute Nachrichten aus Mexiko - Steve Skaith is back!



Midnight Court

Wer hat nicht schon einmal von Irland geträumt? Und wer einmal dort war, den hat es gepackt, der möchte alles auf einmal in sich aufsaugen, nie mehr zurück und den Traum weiter(er)leben. Midnight Court verhilft zu einem unvergesslichen live-Trip, zurück zur grünen Insel.

Wie das Land, so kommt die Musik in bunt schillernden, klaren Farben daher, mal überschwänglich, pulsierend und lebensfroh, mal herzzerreißend, weich und melancholisch.
Dabei beeindruckt die Band mit enormer Bühnenpräsenz und sympathisch lockerem Auftreten, und es gelingt ihnen ihr Publikum mit einer Mischung aus fetzigen, irischen Tänzen, gefühlvollen Balladen und interessanten Songs für sich zu gewinnen.

Midnight Court sind Aaron Shirlow (Belfast) Gesang, Gitarre, Songwriter, Noel Minogue (Tipperary) Knopfakkordeon, Gesang und Bernd Lüdtke (Berlin) Fiddle, Bouzouki, Bodhran, Gesang. Seit der Bandgründung 1996 touren sie in Europa und den USA und haben seither 3 CD's veröffentlicht, die sie international etablierten.

Mit der Deutschen Oper Berlin schrieben und spielten sie die Musik zu "Celtic Touch", mit Aufführungen in Irland. Auf Einladung des Hessischen Staatstheater Wiesbaden folgte 2001 die Tanzshow "Irish Soul", zu der sie, zusammen mit dem Flötisten Brian O'Connor, den Soundtrack schrieben und seitdem aufführen.





Tingvall Trio
Cool Piano Jazz between North and South
Die Welt ist klein. Denn sonst wäre es nicht möglich, daß ein schwedischer Pianist, ein kubanischer Bassist und ein Schlagzeuger aus Bremen sich in Groningen bzw. in Hamburg treffen, um eine Jazzcombo zu gründen. Tingvall Trio nennt sie sich nach ihrem Bandleader Martin Tingvall, der auch alle Kompositionen auf dem Debüt-Album "Skagerrak" geschrieben hat. "Eigentlich bin ich ein Rocker", erzählt der Pianist, den ein Album von McCoy Tyner zum Jazz bekehrte. "Das ist ja unfassbar: pure Energie, jeder Ton. Von da an gab es keinen Weg zurück."

Pure Energie, das ist ein Begriff, der auch auf die Musik des Tingvall Trios passt. Der skandinavische Melodienreichtum des Pianisten, vorangetrieben durch den unwiderstehlichen Drive, den Schlagzeuger Jürgen Spiegel mit aktuellen Beats erzeugt und dem so präzise singenden Latin-Bass von Omar Rodriguez Calvo (u.a. Ramon Valle, Roy Hargrove) verbinden alles zu einem energiegeladenen Klang.

Die drei Herren selbst beschreiben das musikalische Ergebnis ihrer Zusammenarbeit als "skandinavischen Jazz mit kubanischen Anklängen und einer leichten Rock'n'Roll-Attitüde". Die Fachpresse schwärmt vom famosen Debütalbum "Skagerrak" als "eines der stärksten Jazzalben, die in diesem Jahr (2006) in Deutschland veröffentlicht worden sind" (FAZ) und lobt den "melodischen, fast popmusikalisch leichten Trio-Sound, der durch seine Reduktion und Leichtigkeit des Öfteren an das Esbjörn Svensson Trio erinnert" (jazzthetik): So gelingt dem Trio das Kunststück, gleichzeitig verwöhnte Jazz-Gourmets zu bedienen und Jazz-Hasser nicht zu verschrecken.



Barbara Jungfer Quartett
Die Musik des Barbara Jungfer Quartetts ist geprägt von den unterschiedlichsten Stilistiken des Modern Jazz der letzten 25 Jahre. Mit ihrem mittlerweile dritten Album „Berlin Spirits" - kann sich die Berliner Gitarristin im neuen Kontext entfalten. Das mal ein wenig funky, mal in exqusitem Post-Bop, mal in den charakteristischen fließenden, präzisen Up-tempo-Linien ..und weiteren Feinheiten mit spielerischer Leichtigkeit.

So werden unterschiedliche Stimmungen hervorgerufen und diese vom amerikanischen Trompeter Eddie Hayes, dem kanadischen Bassisten Scott White und dem Berliner Drummer Rainer Winch imrpvisierend verarbeitet, ausgeschmückt und kommentiert. Aber Vorsicht, lyrische Idyllen sind hier überall von Fallgruben durchsetzt.



Mo' Horizons (Stereo Deluxe)
Seit im Juli 1999 das Debüt-Album der beiden DJs und Musiker Mark 'Foh' Wetzler und Ralf Droesemeyer erschien, sind sie nicht mehr wegzudenken aus der Szene und setzen dabei fleißig auch eigene Akzente.

Mit zwei weiteren Alben und diversen Club-Hits (mit "Foto-Vivat" sogar einem Radio-Hit) im Rücken setzen die beiden Hannoveraner inzwischen Standards mit ihrem breitgefächerten und sprichwörtlich multikulturellen Sound, der sowohl Elemente des Downbeat, Drum'n' Bass, Jazz, Afro, latin, Brazil, Soul und Funk und damit Einflüsse der 50er bis 90er Jahre enthält.

Doch das Ganz funktioniert auch live (es gibt kaum einen Ort, an dem ihr Sound nicht funktioniert - in Australien sind sie sogar "richtige" Popstars..) wobei sich die beiden DJs dabei immer wieder von befreundeten MusikerInnen unterstützen lassen.



Madera Limpia
Son meets HipHop aus Kuba
Hier im Osten Kubas, in Guantanamo, fern von Havannas Glanz und fern vom Ruhm des Buena Vista Social Club, macht Yasel mit seinen Freunden Musik. Als Instrumente müssen mitunter vom Meer angespülte Plastikflaschen oder Holzstücker herhalten. Als Basisi dienen die Klänge des kubanischen Changúi, eine Art Turbo Cha-Cha-Cha.

Das Ganze versetzen sie dazu noch mit Reggae, Rap und HipHop. Mit Madera Limpia kommt eine junge und neue Band zum ersten Mal nach Deutschland, deren Geschichte eindrucksvoll in dem Film von Alina Teodorescu ("Paraiso") dokumentiert wurde (ausgezeichnet durch den deutschen Kamerapreis) und deren Debüt-CD (derzeit vergriffen) nominiert ist für den deutschen Schallplattenpreis.



Som Bassa
Ja, Som Bassa - das bedeutet Latin-Jazz vom Feinsten mit hochkarätigen Musikern der hessischen Jazzszene. Die Band um den Schlagzeuger Marcus Wickel lässt ein rhythmisch-musikalisches Feuerwerk abbrennen, das seinesgleichen sucht, wie die Band bei ihrem letzten umjubelten Auftritt in Kassel bewiesen hat.

Mit afro-kubanischen und brasilianischen Rhythmen von Mambo und Rumba über Son, Bolero, Chacha bis Bossa und Samba, gepaart mit einer Riesenportion Jazz, werden die fünf Musiker Spaß machen und die Funken sprühen lassen. Mit Detlef Landeck, Urban Beyer, Rolf Denecke, Mathias Reuter und Marcus Wickel.



One Voice - One Guitar
Eigentlich ist fast alles gespielt und erforscht worden in dieser Besetzung. Cita Jorde und Jörg Pfeil legen trotzdem noch einen drauf und geben ihre eigene Farbnote hinzu. Das Duo spielt Jazz- & Pop-Songs in ihrem eigenen, wunderbar intimen und persönlichen Sound. Auf hohem technischem & künstlerischem Niveau zeigen beide, dass moderne Pop & Jazz Musik im Duo kaum schöner und zeitgemäßer interpretiert werden kann.



Hinweis zum Eintragen von Veranstaltungen in die Datenbank von region-online.com
Zur Registrierung müssen Sie sich einen Benutzername zulegen und darunter anmelden - am besten Ihre Mail-Adresse. Ergänzend müssen Sie ein eigenes Paßwort angeben. Als Bestätigung wird Ihnen per E-Mail ein generierter Link sofort zugeschickt. Nach Aktivierung durch Anklicken können Sie künftig Ihre Veranstaltungen in die Datenbank selbständig, schnell und kostenlos eingeben. Viel Spaß wünscht region-online.com I region-magazin



Christina Lux - Lisa Bassenge Trio with Strings - Sidsel Endresen
Der Konzertabend steht ganz im Zeichen femininen Jazzgesangs. Den Anfang macht Christina Lux mit einer Stimme, die schon Eindruck macht, wenn sie nur den ersten Titel ansagt. Christina Lux ist ein Buch, eine Geschichte, ein Song, whatever. Sie hat übrigens in ihrer Karriere auch schon mit vielen anderen Künstlern auf der Bühne gestanden, u.a. mit Oleta Adams und Gabrielle gesungen.

Lisa Bassenge ist eine begnadete Sängerin mit einer frappierenden Bandbreite, die unbekannten oder bekannten Stücken eine ganz besondere Note verleiht. - Die Arrangements stammen vom virtuosen Pianisten Andreas Schmidt, begleitet vom dezenten Bass Paul Kleibers, wird das Trio im Konzert von einer kammermusikalischen Stringsektion begleitet.



Last but not least gehört der dritte Teil des Abends der norwegischen Pianistin und Sängerin Sidsel Endresen. Nach ihrer "Entdeckung" gelangen ihr drei Grammies und der Buddy Award, Norwegens höchste Jazzauszeichnung.





Katja Riemann Oktett
Im Kinofilm "Bandits" spielte sie die Schlagzeugerin einer Frauenknast-Combo. Mit ihren Schauspiel-Kolleginnen trug sie auch zum Soundtrack des Films bei. Wunderbare Popsongs waren das Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Und jetzt lässt es Katja Riemann swingen: Denn die bekannte Schauspielerin ist mit einer erstklassigen Swing- und Jazzband unterwegs und zeigt, dass sie auch als Sängerin überzeugen kann





The House Jacks "Wanna funk"
Wer bei einem Konzert der House Jacks die Augen schließt, glaubt, eine vielköpfige Band vor sich zu haben. Doch die Fünf brauchen keine Gitarren, Verstärkertürme und Schlagwerkzeuge, um einen kompletten Band-Sound auf die Bühne zu zaubern.

Denn die House Jacks machen alles mit dem Mund - und das so täuschend echt, dass manch Instrumentalist vor Neid erblasst: satte hämmernde Grooves, funkige Gitarrenriffs, exzellenter Gesang und eine perfekte Bühnenshow haben sie zu einer der innovativsten und modernsten A Cappella-Formationen der Welt gemacht.





Lasse Lindgren Hip Bop Constellation
Powerjazz aus Schweden
Das gibt einen jazzigen Abend, und den will uns der schwedische Trompeter Lasse Lindgren mit seiner Hip Bop Constellation bieten. Durch die virtuose, immer transparente Hingabe zu seinem Instrument, spielte er sich in die Top-Jazz-Liga seines Landes.

Lasse Lindgrens augenblickliches Hip Bop Constellation Projekt gilt als ein Glaubensbekenntnis an die Kraft und Energie des Jazz mit eigener Handschrift.





Abuela Coca
Latino Reggae und mehr

Abuela Coca bedeutet wörtlich übersetzt "Koks-Oma". Gemeint ist hier aber die alte weise Frau des Barrios, die unglaublich viele kleine Geschichten erzählen kann und dabei auch ein vielschichtiges Wissen an alter Heilkunde, Haushaltsrezepten und Lebensweisheiten in sich trägt, was sie gerne ihrem Umfeld anvertraut.

"Hier" ist in diesem Falle Uruguay, das eingeklemmt zwischen Argentinien und Brasilien unzweifelhaft in Südamerika liegt. Dieser Kontinent, der eine schier unerschöpfliche Quelle interessanter Musikprojekte bietet, die, oft irgendwie von Mano Negra beeinflusst, traditionelle Musik mit akutellen musikalischen Entwicklungen vermengen. La Vela Puerca (Uruguay), Karamelo Santo (Argentinien) aber auch Molotiv (Mexico) oder auch die Orishas (Cuba/Frankreich) wären zu nennen, wenn mensch die musikalischen Eckdaten Bauela Coca bestimmen wollte. Unglaublich temperamentvolle Musik, die auf das Fundament einer druckvollen Rhythmussektion aufbauend, mit einer vierköpfigen Bläsersektion und zwei Gitarren.





Two Tone Club
Der Name trägt es in sich: Two Tone Club haben sich dem OffBeat verschrieben. Aus Frankreich kommend, ist ihre Vorliebe der eher klassische Ska im Sinne der Skatelites, Laurel Aitkens vermischt mit den späteren Einflüssen der Specials, Selecter, o.ä. Das Ganze reichern die neun Männer aus Besancon mit einem Schuss Reggae an, um einen unglaublich tanzbaren Cocktail zu mischen.

Emsig bastelt der Two Tone Club derzeit an seinem zweiten full-length Album und die Mitgliederzahlen des Clubs dürften dadurch nur noch größer werden!
Doch im Gegensatz zu vielen Clubs, die eher durch einen elitären, ausschließenden Charakter geprägt sind, steht der Two Tone Club für die Begeisterung und Freude an dieser Musik und steht allen Interessierten und Gleichgesinnten offen.





Rotterdam Ska-Jazz Foundation
Jazz ist in Kassel und besonders im Schlachthof durch den JazzClub mehr als nur ein Wort, sondern Programm und fester Bestandteil des Kulturprogramms. Somit ein enormer Grund, die Rotterdam Ska-Jazz Foundation.

Die neun Niederländer haben sich die musikalischen Strömungen zu Beginn der 60er Jahre als Grundlage für ihren eigenen individuellen Stil gemacht. Herausgekommen ist eine überzeugende und raffinierte Kombination aus Ska, Rocksteady, Reggae und Soul. In der Zusammensetzung mit vier Bläsern, Kontrabass, Gitarre, Keyboard haben sie sich nicht nur durch die traditionelle jamaikanische Musik inspirieren lassen, sondern auch durch legendäre Musiker wie Thelonious Monk, Lee Morgan und Sonny Rollins.