Bridge of Spies - Der Unterhändler
Vor dem Hintergrund des Kalten Kriegs erzählt der Thriller BRIDGE OF SPIES – DER UNTERHÄNDLER die Geschichte des Anwalts James Donovan (Tom Hanks) aus Brooklyn, der plötzlich in das politische Geschehen verwickelt wird. Donovan wird vom CIA beauftragt, die Freilassung eines in der UdSSR verhafteten US-amerikanischen U-2-Piloten zu erwirken - eine Aufgabe, die sich als nahezu unmöglich erweist. Diese außergewöhnliche Episode in Donovans Leben haben die Autoren Matt Charman, Ethan Coen und Joel Coen in ein Drehbuch eingebettet, das auf wahren Begebenheiten beruht. Es zeigt den Charakter und den Weg eines Mannes, der bereit ist, alles aufs Spiel zu setzen. Regie führt der dreifache Oscar®-Preisträger Steven Spielberg („Der Soldat James Ryan“, „Schindlers Liste“). Für die Rolle von James Donovan konnte Spielberg Tom Hanks („Forrest Gump“, „Philadelphia“) gewinnen, der für seine schauspielerische Leistung bereits mit zwei Oscars® ausgezeichnet wurde.



Monsieur Claude und seine Töchter
Monsieur Claude und seine Frau Marie sind ein zufriedenes Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier ziemlich schöne Töchter. Am glücklichsten sind sie, wenn die Familientraditionen genau so bleiben wie sie sind. Erst als sich drei ihrer Töchter mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiraten, geraten sie unter Anpassungsdruck. In die französische Lebensart weht der raue Wind der Globalisierung und jedes gemütliche Familienfest gerät zum interkulturellen Minenfeld. Musik in den Elternohren ist da die Ankündigung der jüngsten Tochter, einen -- Halleluja! -- französischen Katholiken zu heiraten. Doch als sie ihrem vierten Schwiegersohn, dem schwarzen Charles, gegenüberstehen, reißt Claude und Marie der Geduldsfaden, und das ist erst der Anfang....



Der Mann mit dem Fagott (TV-Film)
Die Verfilmung des Buchbestsellers greift die Familiengeschichte der Familie Bockelmann auf. Der Patriarch geht nach Russland, um dort sein Glück zu machen. Es ist der Großvater von Udo Jürgen Bockelmann, der da Karriere macht und gute Kontakte zur Zarenfamilie besitzt. Das wird ihm in den gesellschaftlichen Umbrüchen der Oktoberrevolution zum Verhängnis.
Subtil und teilweise sehr spannend wird der Werdegang seines Enkels, der sich später Udo Jürgens nennen wird, in abwechselnden Rückblenden und unterschiedlichen Zeiten erzählt. Udo Jürgens spielt mit, was dem Film eine beeindruckende Glaubwürdigkeit verleiht.



Der Schlussmacher
Paul (Matthias Schweighöfer) hat einen skurilen Beruf gewählt. Sein Job besteht darin, den Kunden einer Agentur die Trennungswünsche vom jeweiligen Partner plausibel zu überbringen. Das bringt einige sehr überraschende Szenen mit sich. Er erlebt einiges und trifft auf Toto, der sich in einer Art Psychose an seine Fersen heftet und ihn auf seiner Tour durch Deutschland begleitet. Chaos ist vorprogrammiert.

Da einige Szenen hier im Nordhessischen gedreht wurden und beliebte Orte aufgreifen, ist die regionale Presse sehr von der Einbeziehung der Landschaft angetan. Das Publikum mag offensichtlich den Film. Autogrammstunden von Matthias Schweighöfer beweisen offensichtlich eine gute Resonanz.



Eine ganz heiße Nummer
Eine Komödie mit Bettina Mittendorfer, Gisela Schneeberger, Rosalie Thomass und Monika Gruber.
Als der einzige Lebensmittelladen eines kleinen Dörfchens mitten in der bayerischen Provinz dicht macht, weil die Bewohner lieber bei ALDI im Nachbarort einkaufen gehen, stehen die drei Angestellten Maria, Waltraud und Lena ohne Einkommen da. Von Hostien zumindest können sie sich nicht ernähren, also beschließen sie – der Prüderie ihrer erzkatholischen Gemeinde zum Trotz – eine Telefonsex-Hotline zu eröffnen und sich gleichermaßen sittliche und wirtschaftliche Unabhängigkeit zu erkämpfen. "Das Allerbeste aus unserer Heimat": "Maja", "Sarah" und "Lolita" verteilen Handzettel für ihre ganz heiße Nummer. Nachdem sie den Dreh raus haben, müssen sie nur noch auf die Bürgermeistergattin Acht geben, die das Trio beschattet und einen Skandal lostritt.
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The Guard - Ein Ire sieht schwarz
Phänomenal! Mit diesem Werk hat Regisseur John Michael McDonagh (The Second Death, Ned Kelly) alles richtig gemacht! Die Besetzung passt wie die Faust aufs Auge und man bekommt den besten schwarzen Humor serviert, den man überhaupt bestellen kann. Die Dialoge sind großartig (und vor allem gekennzeichnet durch das, „Departed“-like, sehr häufige vorkommen von Schimpfwörtern), die Story ist geradlinig und spannend und die Schauspieler sind so überzeugend, dass man 96 Minuten lang wie gebannt auf die Leinwand starren muss. Lediglich einen Minuspunkt bekommt das Werk dafür, dass es für heutige Verhältnisse nicht ganz Kinotauglich ist.. (Movieworlds)



Meine erfundene Frau
Schönheitschirurg Danny Maccabee (Adam Sandler) trägt einen Ehering, obwohl er gar nicht verheiratet ist. Denn er will mit möglichst vielen Frauen ausgehen, ohne bei ihnen die Erwartung zu wecken, auf der Suche nach einer festen Bindung zu sein. Als er aber eines Tages der Frau seiner Träume (Brooklyn Decker) begegnet, hat er plötzlich ein Problem: Danny muss so tun, als ob er sich ganz schnell scheiden lassen will. Kurzerhand heuert er seine langjährige Assistentin Katherine (Jennifer Aniston) und deren Kinder an, damit sie sich als seine künftige Ex-Familie ausgeben. Eine Lüge führt zur nächsten und am Ende landen alle zusammen bei einem Familienausflug auf Hawaii, wo jeder versucht, seine Version der Geschichte aufrechtzuerhalten, damit aus dem Traum kein Alptraum wird.



Maria ihm schmeckt's nicht
Buch und Film
Da sage einer, Geschichten aus dem
Alltag seien langweilig. Mitnichten, wenn diese von einem Erzähltalent wie Jan Weiler stammen. An seinen ersten Roman "Antonio im Wunderland" anknüpfend, berichtet dieser gleichsam biografisch aber unterhaltsam Episoden aus dem persönlichen Erfahrungsschatz des eigenen Familienlebens.

Da die beiden Bücher sich erstaunlich gut verkauft hatten, folgte ein echter Kinofilm. Die Handlung greift teilweise auf Szenen seines ersten und zweiten Buches zurück, verändert inhaltlich einiges. Gut gespielt, nette stimmige filmische Bilder, krasse Dialoge. Lino Banfi - ein in Italien sehr beliebter Volksschauspieler - glänzt vor allem als Antonio.



Catch a Fire
Nach dem Drehbuch der Afrikanerin Shawn Slovo inszenierte Ex-Hollywood-Hotshot Phillip Noyce ("Das Kartell") ein packendes Politdrama
Derek Luke ("The Antwone Fisher Story") verkörpert den real existierenden Helden Patrick Chamusso: er ist der charmante und liebevolle Ehemann von Precious (Bonnie Henna) und treu sorgender Vater von zwei kleinen Töchtern. Er ist Vorarbeiter in der Secunda-Ölraffinerie, einer Firma, die als ein Symbol dafür steht, dass Südafrika sehr wohl die Fähigkeit besitzt, sich selbst zu versorgen – besonders zu einer Zeit, in der die Welt gegen das unterdrückerische Apartheid-System protestiert. In seiner Freizeit trainiert Patrick das Fußballteam im Viertel. Indem er behutsam die harten Beschränkungen umschifft, die den Schwarzen von der Apartheid auferlegt werden, ist Patrick politisch völlig passiv.





Faat Kiné
Von Ousmane Sembene, Senegal 2001
Mit feinem Gespür für Blicke, Mimik und Gesten porträtiert der senegalesische Altmeister des afrikanischen Films drei Frauen-Generationen. Mit verschmitzten Humor und harscher Kritik an der patriarchalischen Gesellschaft unterstreicht er seine Überzeugung, dass es die Frauen und die Jugend sind, die Afrika voranbringen werden. Sie suchen ihren eigenen Weg jenseits vom Anbiedern an den Westen und afrozentrischem Traditionskult.

Die erfolgreiche Geschäftsführerin einer Tankstelle in Dakar hat sich ihren wirtschaftlichen Erfolg hart erkämpfen müssen, nachdem sie von den Vätern ihrer beiden Kinder verlassen wurde. Faat Kiné ist ein Meisterwerk Ousmane Sembenes, das er afrikanischen Frauen gewidmet hat.



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Das geheime Fenster
Mort Rainey macht eine besondere Phase in seinem Leben durch. Eine schwere Zeit, wenn man seine Frau mit einem anderen Mann erwischt hat. Aber nicht nur das...

Nach seiner Scheidung zieht er auf's Land; sein Haus liegt einsam an einem See. Eines Tages steht ein Mann vor der Tür und beschuldigt ihn, eine seiner Geschichten geklaut zu haben. Shooter heißt dieser Typ, und Mort ist sich sicher, dass seine Story vor dessen erschienen ist. Doch wo ist das erste Exemplar? Es passiert Merkwürdiges.





Hidalgo - 3000 Meilen zum Ruhm
Abenteuerfilm vom Feinsten
Als der berühmte amerikanische Reiter Frank T. Hopkins (Viggo Mortensen) im Jahr 1890 die Einladung erhält, an einem 3000 Meilen-Rennen durch die arabische Wüste teilzunehmen, nimmt er diese Herausforderung nur zu gerne an.

Endlich können er und sein legendärer Mustang "Hidalgo" sich mit den besten Beduinen-Reitern und edelsten Araber-Pferden messen. Doch was zunächst nur wie ein sportlicher Härtetest aussieht, wird für Hopkins bald zu einem Kampf ums Überleben. Ein herausragend gemachter Film, die packende Handlung lässt einen bis zum Schluss nicht mehr los.



Big Fish
Eine wundersame Geschichte ist es schon, die der Drehbuchschreiber vorgelegt hat. Tim Burton, der Regisseur so faszinierend versponnener Kinoträume wie "Edward mit den Scherenhänden", "Mars Attacks" und anderer, hat ein surreales Märchen über die magische Macht des Erzählens gedreht. Da staunt das Publikum nicht schlecht, und im Film ist sowieso fast alles möglich.

Exellente Schauspieler machen die Leinwand-Adaption des gleichnamigen Bestsellers von Daniel Wallace zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Ewan McGregor, Albert Finney, die zweimalige Oscar-Gewinnerin Jessica Lang, Helena Bonham Carter, Steve Buscemi und Danny DeVito begleiten den Zuschauer durch die wunderbare Welt des Edward Bloom.





Das Wunder von Bern
Selbst Regisseur Sönke Wortmanns war mit seinem neuen Film zufrieden. Das kommt selten vor. In der Tat, der Streifen wurde vom Start weg mit Lob überhäuft.

Dank ziemlich akribischer Arbeit vor und hinter den Kulissen, wurde die Handlung in Szene gesetzt. Sie spielt im Nachkriegsdeutschland und bedeutet für viele Kinogänger einen Blick zurück in die persönlichen erlebte Phase der Kindheit. Im langsamen Prozess von Wiederaufbau und Frust, aber auch in aufkeimender Hoffnung auf eine bessere Zukunft, werden Geschichten erzählt. Zum Beispiel die Story des elfjährigen Fußball-Fans Matthias Lubanksi, der Schwierigkeiten unter seinem vom Krieg traumatisierten Vater erlebt. Und das wird lebendig, packend, spannend erzählt - über allem schwebt das Thema Fußball. Der Höhepunkt dann "das Wunder von Bern", die Fußball-Weltmeisterschaft in 1954. Die Handlung, Szenen und Umsetzung begeisterten selbst ausgewisene Filmexperten.





Luther
Ohne es richtig zu wollen, hat er für die größte Kirchenspaltung der christlichen Kirchengeschichte gesorgt. Sehr sorgfältig wurde der Stoff recherchiert und akribisch umgesetzt. Dennoch ist unter dem Zeitdruck, den eine Kinopräsenz bedeutet, einiges verloren gegangen oder konnte aus Zeitgründen nicht berücksichtigt werden.



produziere-ihr-buch.de



Findet Nemo
Ein großer Erfolg in den USA unter dem Titel "Finding Nemo", gilt er unter den Liebhabern von Animationsfilmen als derzeit bester Streifen.

Berauschende Bilder sind zu sehen, skurile Typen, coole Charaktere wie "Crush", Clownfish Marlin, Doktorfisch Borie. Sie tummeln sich in den Tiefen des Ozeans, haben ihre Alltagsspäße, Sorgen, und eine Portion Dramatik kommt natürlich hinzu. Stark die Haie Hammer und Hart. Sie verdanken ihr Stimmen Erkan und Stefan, was besonders reizvoll scheint. Ja und da ist natürlich der gesuchte "Nemo" vor allem. Also spannend ist die Geschichte zudem.





Die innere Sicherheit
Bewegendes, mit vorzüglichen, kühlen bildern gestaltetes Drama um ein Terroristenpaar auf der Flucht, das seine Geschichte nicht als Politthriller erzählt, sondern die belastende Familiensituation einfühlsam aus der Sicht der Tochter schildert.

Die 15-jährige Jeann lebt mit ihren Eltern, den ehemaligen RAF-Mitgliedern Clara und Hans, in Portugal. Aus Angst vor Enttarnung bleiben sie nirgens für längere zeit. Als Jeanne endlich einen netten Jungen kennenlernt, heißt es schon wieder flüchten...



Soweit die Füße tragen
Der Roman, einer der wenigen, der auch im "Haus der Geschichte" in Bonn als Symbol der Nachkriegszeit und der Bewältigung der Folgen des Zweiten Weltkrieges ausgestellt ist, erzählt die wahre Geschichte der packende Flucht des deutschen Soldaten Clemens Forell aus dem ostsibirischen Kriegsgefangenenlager Kap Deschnew. Vor dem grandiosen Panorama der sibirischen Landschaft schlägt sich Forell durch die vielen Gefahren der Taiga und Tundra bis nach Persien durch. Drei Jahre ist er unterwegs – auf Eisenbahnwaggons, mit dem Boot und meist zu Fuß. 14.208 Kilometer legt er zurück. Erst an Weihnachten 1952 kann er seine Familie wiedersehen, die er acht Jahre zuvor für einen schon verlorenen Krieg verlassen musste...

"SO WEIT DIE FÜSSE TRAGEN" lotet psychisch wie physisch die Grenzen menschlicher Existenz aus. Die Liebe zu seiner Familie, zu seiner Frau und seinen beiden Kindern und die Sehnsucht nach seiner Heimat sind der Motor des Clemens Forell, an diesen Grenzen nicht zu zerbrechen. Gib niemals auf! steht über Flucht und Leben des Clemens Forell, der - ausgestattet mit einem unbändigen, jede Vorstellungskraft sprengenden Willen - den Kindern und Enkeln seine wahre Geschichte erzählt - die Geschichte U
NSERER Väter, Grossväter und Grosseltern.





Manhattan Love Story
Als Zimmermädchen in einem Luxushotel, natürlich in Manhattan, arbeitet Marisa Ventura. Da ist sie hautnah auf Tuchfühlung mit den Reichen und Vermögenden. Nebenbei die realen Probleme einer alleinerziehenden Mutter im Gepäck.


 

The Founder
In Kalifornien sind schon seit Jahrzehnten phänomenale Geschäftsideen entstanden. Vor allem technische Entwicklungen in den vergangenen Jahren, und man denkt gleich an Apple, Google, Facebook und Co. Aber auch - eigentlich auf den ersten Blick hin - unspektakuläre Geschäftsmodelle wie die Burgerkette McDonalds. Sie entstand dort, als ein Verkaufstalent, eher zufällig, am ersten Burger-Restaurant in San Bernadino sich einen Imbiss gönnte. In den 50er Jahren galt so etwas als Neuland. Der Geschäftsreisende Kroc fand Gefallen an der Idee einer Systemgastronomie und sah deren Potential.
Der Film zeigt, wie Kroc Partner der beiden McDonalds Brüder wurde, wie er seine Vorstellung von einer Kette durchsetzte und wie er sich zum Chef machte und die Gründer ohne Skrupel in das Aus manövrierte. Guter Film, sehenswert.


Ich bin dann mal weg
"Ich bin dann mal weg" ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers von Hape Kerkeling über seinen Pilgerweg von St.-Jean-Pied-de-Port in den französischen Pyrenäen nach Santiago de Compostela im Nordwesten Spaniens. Angeblich oder tatsächlich befand sich Kerkeling in einer Phase, in der er zu sich selbst finden wollte und berichtete anschließend sehr authentisch über seine persönliche Erfahrungen und Erlebnisse auf dieser legendären Route. Seine Schilderungen stießen auf reges Interesse. Sein Taschenbuch wurde ein Bestseller und verkaufte sich etwa 5 Millonen mal.

Sein Kinodebüt gab Devid Striesow, der die Rolle des Hape Kerkeling spielt, 2000 unter der Regie von Rainer Kaufmann in "Kalt ist der Abendhauch". Eine Nominierung für den Deutschen Filmpreis erhielt er für die Darstellung eines erfolglosen Kleinunternehmers in Frankfurt an der Oder in Hans-Christian Schmids Film Lichter. Auf der Berlinale 2007 war er im deutschen Wettbewerbsbeitrag Yella und im österreichischen Film "Die Fälscher" zu sehen. Dieser erhielt im Februar 2008 den Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film. 2007 gewann Striesow den Bundesfilmpreis in der Kategorie „Beste männliche Nebenrolle“ für seine Darstellung des SS-Offiziers Friedrich Herzog in "Die Fälscher". Von 2005 bis 2012 gehörte er in der Rolle des Jan Martensen zum Serienteam der ZDF-Krimireihe "Bella Block".



Aktuelle Dokumentation: Power to Change
Der Film zeigt eine Energiewende, die von unten erfolgt
Deutschland steht zweifellos vor der größten strukturellen Veränderung seit Beginn des Industriezeitalters. Mit „Power To Change – Die Energierebellion“ wird das Jahrhundertprojekt Energiewende filmisch erlebbar. Dies ist die Geschichte einer Suche – einer Reise, auf der Fragen aufgeworfen und Antworten gefunden werden. Was bedeutet die Energiewende für uns konkret? Wo liegen die wirtschaftlichen, ökologischen, und sozialen Chancen? Wo die Probleme und Risiken? Was können wir gewinnen, um welchen Preis? Der Film stellt die Auseinandersetzung um eine Energiewende dar, die von unten erfolgt – dezentral und regional. Er greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung ihrer natürlichen Lebensgrundlage selbst in die Hand nehmen und verwebt dabei Personen und Schauplätze zu einem authentischen Zeitdokument. Mit journalistisch-analytischem Blick, untermauert von einer tiefreichenden Recherche zeigt „Power To Change – Die Energierebellion“ Aktivisten, Unternehmer, Zweifler und Kritiker – ihr alltäglicher Kampf um die Energiewende wird auf die mediale Weltbühne projiziert.


Der letzte Wolf
Ein besonderer Film, der so ganz anders ist als übliche Streifen. Die Handlung spielt in der Mongolei, eine für Mitteleuropäer ungewohnte Gegend samt Kultur. Der durch Titel wie "Der Name der Rose" u.a. bekannte Regisseur Jean-Jacques Annauds hat Jahre an Vorbereitung für die Drehs benötigt. Die Umsetzung des Stoffes nach dem in China sehr populärem Buch "Der Zorn der Wölfe" gestaltete sich äußerst aufwändig. Szenen der Steppe, von Nomaden und sesshaft werdenden Bauern setzten akribische Auseinandersetzungen voraus, um das Thema richtig darzustellen. Der Zuschauer erlebt die Auseinandersetzung von Mensch und Umwelt, samt den Wölfen, in einer aufregenden Weise mit. Die Handlung und Aufnahmen beeindrucken und spiegeln die Notwendigung des Zusammenlebens mit der Natur und deren Lebewesen wider.



Spectre
Wieder einer dieser Leinwandkracher, der natürlich alles bietet, was die James Bond Fans mögen. Großes Popcornkino mit viel Action, nicht immer so logisch schlüssig, das ist aber auch ziemlich egal. An der Spitze der Guten natürlich 007, verkörpert von Daniel Craig, eingebaut in eine spannende Handlung um die zwielichtige Geheimorganisation Spectre. Die vorangegangene Folge Skyfall wurde der bisher größte Besuchererfolg in der Geschichte der Serie um den nun legendären Superagenten weltweit. Es könnte sein, dass Spectre auch wieder so ein Erfolg wird. Der Regisseur Sam Mendes zieht jedenfalls alle Register.



Still Alice
Zunächst versucht die anerkannte Sprachwissenschaftlerin Dr. Alice Howland (Julianne Moore) noch, ihre Krankheit zu verheimlichen. Gelegentliche Orientierungslosigkeit in den Straßen von Manhattan und Schwierigkeiten, einzelne Wörter zu finden, machen das Leben zwar zunehmend schwerer, doch erst als sie anfängt, auch Menschen zu verwechseln, spricht sie mit ihrer Familie über ihren Zustand. Ihr liebender Ehemann John (Alec Baldwin) ist genauso schockiert wie es ihre drei erwachsenen Kinder Anna (Kate Bosworth), Tom (Hunter Parrish) und Lydia (Kristen Stewart) sind, als sie erfahren, dass Alice an einer seltenen Form von Alzheimer leidet, die auch vererbbar ist. ... Anders als die Version "Honig im Kopf" von Til Schweiger, eindringlicher, lebenswirklicher. Beide Versionen stehen aber für sich.



American Sniper
Regisseur Clint Eastwood präsentiert „American Sniper“ mit Bradley Cooper als Chris Kyle, dem präzisesten Scharfschützen der US-Militärgeschichte. Doch diese Zielgenauigkeit ist nur ein Aspekt in Chris’ Leben. U.S. Navy SEAL Chris Kyle hat bei seinem Einsatz im Irak eine einzige Aufgabe: seine Kameraden zu schützen. Der Film ist eine Mischung aus Action, Schießereien, Spannung, viele Tote, Familiendrama. Der unsinnige Krieg eines G.W. Bush jun.wird getreu amerikanischen Prinzipien nicht in Frage gestellt: ein Film wohl ganz nach dem Geschmack des US-Publikums.



Honig im Kopf
Der Film erzählt die Geschichte der ganz besonderen Liebe zwischen der elfjährigen Tilda (Emma Schweiger) und ihrem Großvater Amandus (Dieter Hallervorden). Das humorvolle, geschätzte Familienoberhaupt wird zunehmend vergesslich und kommt mit dem alltäglichen Leben im Hause seines Sohnes Niko (Til Schweiger) nicht mehr alleine klar. Obwohl es Niko das Herz bricht, muss er bald einsehen, dass für Amandus der Weg in ein Heim unausweichlich ist. Doch Tilda will sich auf keinen Fall damit abfinden. Kurzerhand entführt sie ihren Großvater auf eine chaotische und spannende Reise, um ihm seinen größten Wunsch zu erfüllen: Noch einmal Venedig sehen!



Männerhort
In einer Welt mit Frauenparkplätzen und Frauenquote gibt es nur noch einen Ort, an dem sich das ehemals starke Geschlecht nach Lust und Laune entfalten darf: den MÄNNERHORT. Der Software-Entwickler Eroll (Elyas M‘Barek), der Dixi-Klo-Vertreter Lars (Christoph Maria Herbst) und der Berufspilot Helmut (Detlev Buck) haben im zentralen Heizungskeller ihrer Neubausiedlung eine frauenfreie Zone geschaffen, in der die gestressten Ehemänner heimlich Fußball schauen, Pizza essen, Bier trinken und über Frauen lästern, die nur Shopping, Schwätzen, Sex und Kinder im Kopf haben. Doch als der Facility Manager Aykut (Serkan Çetinkaya) die letzte Bastion der Männlichkeit entdeckt und räumen lassen will, droht die Vertreibung aus dem Paradies.



Hin und weg
Ausgerechnet Belgien! Was soll es dort schon geben – außer Pommes und Pralinen? Doch Hannes und seine Frau Kiki bestimmen in diesem Jahr, wohin die jährliche Radtour mit ihren engsten Freunden gehen soll. Also startet die Gruppe voller Abenteuerlust, denn alles was zählt, ist schließlich die Zeit miteinander.
Erst unterwegs erfahren die Freunde, dass Hannes an einer unheilbaren Nervenkrankheit leidet. Diese Reise soll seine letzte sein.
Die Gruppe reagiert zunächst geschockt und ratlos, doch dann beginnt eine wilde, einzigartige Tour; denn durch Hannes erkennen die Freunde, wie kostbar das Leben wirklich ist. Mit einer Liste von Dingen, die noch erlebt werden wollen, und dem Gefühl, dass nach dieser Reise nichts mehr so sein wird wie es einmal war, feiern sie das Leben wie nie zuvor...
(Komödie, ca. 90 min)



Der Medicus
Auf die Verfilmung haben Millionen Leser des berühmten Romans von Noah Gordon gewartet. Damit sie überhaupt zustande kam, musste der Inhalt für den Film stark gestrafft werden. Für eine deutsche Filmproduktion ist die aufgebrachte Summe von 26 Millionen Euro schon eine Hausnummer. Die Produzenten und Regisseur erhoffen sich internationale Anerkennung und Interesse aus dem Ausland. Mit Regisseur Philipp Stölzl haben die Produzenten die richtige Wahl getroffen.

Der Film ist ein gutes Beispiel für spannende Handlung, großartige Aufnahmen und schlüssige Dialoge.



Kokowääh 2
Der erste Teil hatte bisher rund vier Millionen Kinobesucher. Ein Indiz, das Thema und Inhalt beim Publikum gut ankamen - ein beachtlicher Erfolg von Til Schweigers Produktionsfirma. Mit ein Grund für eine Fortsetzung. Und durchaus bisher gute Kritiken.

Der Film lebt von guten Szenen, glaubwürdigen Dialogen. Gewissermaßen spielt Schweiger und Tochter Emma ein Stück weit sich selbst. Mit ein wenig Nachdenklichkeit verpackt, wurde hier wieder eine nette, unterhaltsame Familienkomödie inszeniert. Dass Matthias Schweighöfer mitspielt, gibt der Handlung eine zusätzliche heitere Würze.



Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger
Pi Patel ist der Sohn eines indischen Zoodirektors. Eine Katastrophe führt dazu, dass er mitten auf dem Ozean, abgeschnitten von der Außenwelt, in einem Rettungsboot dahintreibt. Dieses teilt er sich mit dem einzigen anderen Überlebenden: einem furchteinflößenden bengalischen Tiger namens Richard Parker, zu dem er eine wundersame und unerwartete Verbindung aufbaut. Pi nutzt seinen ganzen Einfallsreichtum, um den Tiger zu trainieren, seinen Mut, um den Elementen zu trotzen, und schlussendlich seinen Glauben, um die Kraft aufzubringen, sie beide zu retten. Die schicksalhafte Reise des Teenagers wird dabei zunehmend ein episches Abenteuer voller gefährlicher Entdeckungen und Erlebnisse.



Home - Eine Hymne auf die Erde
HOME ist eine Natur-Dokumentation. Mit Bildern aus der Vogelperspektive nimmt uns der berühmte Fotograf uns Journalist Yann Arthus-Bertrand mit auf seine Reise rund um die Welt in über 50 Länder. Eintritt: 6,00 €, mit Kurkarte und für Wildunger Bürger 5,00 €.

Doch Home ist kein engagierter Dokumentarfilm, sondern ein wunderbares Werk der Filmkunst. Jede Einstellung ist atemberaubend und zeigt uns die Erde - unsere Erde, wie wir sie noch nie gesehen haben. Jedes Bild führt uns das vor Augen, was wir gerade zerstören, und alle die Wunderwerke, die wir noch erhalten können.




Ziemlich beste Freunde
Bestseller-Film: Ein junger Bursche aus Afrika mit einem kriminellen Background sucht pro Forma einen Job als Krankenpfleger. Der behinderte, recht vermögende Patient ist vom Hals abwärts gelähmt und sucht jemanden für die Rundumbetreuung.

Gemeinsam entdecken Sie das Leben neu. Der Einwanderer sein Talent am Malen und Interesse an klassischer Musik. Der Millionär wird wieder aktiv und sein Lebensmut kehrt zurück.
Nach einer wahren Begebenheit! - Toller Film, sehr gute Kritiken.




What A Man
Komödie - Deutschland 2011
Warum sind die netten Männer immer mit zickigen Frauen liiert? Das fragt sich auch Nele. Denn ihr bester Freund Alex ist mit einem Paradebeispiel zusammen: Caro ist nicht nur egozentrisch, zickig und unverschämt, sondern nutzt den gutmütigen Alex in allen Lebenslagen aus und betrügt ihn mit dem scharfen Nachbarn. Während Alex unentwegt Entschuldigen für die Launen seiner Liebsten sucht und ihr das Leben so angenehm wie möglich gestaltet, hoffen Nele und der gemeinsame Freund Okke auf die baldige Trennung der Beiden. Als diese dann auch recht bald eintrifft, gelingt es ihnen Alex wachzurütteln und auf Caro´s Fehler aufmerksam zu machen ...(Movieworlds)




Der ganz große Traum
Der junge Lehrer Konrad Koch (DANIEL BRÜHL) soll in einem altehrwürdigen deutschen Gymnasium im Jahr 1874 Englisch unterrichten. Um die Schüler für die fremde Sprache zu begeistern, greift er zu ungewöhnlichen Mitteln und bringt ihnen einen seltsamen Sport nahe, den er aus England kennt: Fußball. Doch mit seiner unkonventionellen Art macht sich Koch bald auch Feinde: seine Kollegen, die nur auf preußischen Drill und Gehorsam setzen, genauso wie einflussreiche Eltern und Würdenträger der Stadt. Sie wollen Koch um jeden Preis loswerden – doch jetzt ergreifen die Schüler die Initiative…



Eat Pray Love
Ewiges Thema die Liebe.Wie kommt man zu einer immer glücklichen Beziehung, und wenn nicht, was dann? Kritiker sagen, das sei also ein typisches Frauenthema und die Verfilmung nach dem Roman von Elisabeth Gilberts eher dürftig gelungen. Die Heldin der Geschichte, Liz, bricht nach einem Eheburnout und Midlifekrise zu einem einjährigen Selbsterfahrungstripp auf. Die jeweiligen Stationen in Italien, Indien und Bali sind nett und ein wenig zu unterhaltsam dargestellt - die Handlung plätschert ohne große Spannung dahin. Allerdings Dank guter Kameraführung, Dialogqualität und guter Schauspieler, Liz von Julia Roberts gespielt, werden manche Schwächen nicht so deutlich sichtbar.



Die Päpstin
Buch und Film
Der Historien-Roman von Donna Woolfolk Cron avanciert zu einem der meistgelesenen Bücher in Deutschland. Rund 10 Millionen Stück wurden davon im Buchhandel verkauft, ein echter Renner. Die Handlung spielt in der Zeit 815 nach Christus.
Die Protagonistin ist ein junges Mädchen mit großer Intelligenz, das sich gegen zahlreiche Vorurteile und Widernisse ihrer Zeit durchsetzen muss. Schließlich wird sie durch ihre erworbenen medizinischen Kenntnisse als junge Frau - immer als Mann verkleidet, denn Frauen zählen zu dieser Zeit als rechtlos und ohne Bildung - Leibarzt des Papstes. Sie erfährt von den Intrigen und Machenschaften im Vatikan und im Kaisertum und wird schließlich durch Zufall selbst zum Papst gewählt.

Die Filmfassung wurde vom Constantin Film realsiert, Regie führte Söhnke Wortmann. In der Hauptrolle Johanna Wokalek, glänzend gespielt. Näheres über die Schauspielerin unter: johanna-wokalek.net.




Das Streben nach Glück
San Francisco, 1981. Chris Gardner (Will Smith) kann mit seinem Job als Vertreter seine Frau Linda (Thandie Newton) und ihren fünfjährigen Sohn Christopher (Jaden Christopher Syre Smith) kaum über Wasser halten. Als Linda die finanzielle Last nicht mehr erträgt und Ehemann und Sohn verlässt, nimmt das Unheil seinen Lauf: Vom Vermieter vor die Tür gesetzt, sind Chris und Christopher plötzlich auf Obdachenlosenasyle angewiesen.

Chris’ einzige Chance, seinem Sohn in absehbarer Zeit ein besseres Leben zu ermöglichen, ist ein unbezahltes Praktikum als Börsenmakler, an dessen Ende ein fester Job warten könnte. Mitbewerber, Steuerschulden und das raue Leben auf den Straßen von San Francisco sind nicht die einzigen Hindernisse, die sich Chris dabei in den Weg stellen. Doch eines Tages soll sich Chris' unnachgiebiges Streben nach Glück tatsächlich lohnen...





Abgefahren
Die Hauptdarstellerin Mia träumt davon, mal eines Tages als erfolgreiche und jüngste Fahrerin bei der Ralley Paris-Dakar dabei zu sein. Sie hat nämlich ein Händchen für Motor, Auto, Technik. Darüberhinaus spürt sie ein enormes Talent zum Fahren.

Durch einen Zufall und eine Fahrlehrerin lernt sie geheime Autorennen kennen. Rennszenen und Liebe gibt es reichlich. Schließlich steht eines Tages das große "Airport Race" an. Das wiederum bedeutet Spannung pur.
abgefahren-derfilm.de





Sturz ins Leere
Dieser Film mit dem schon Spannung versprechenden Titel "Sturz ins Leere" inszeniert ein packende Dokudrama über die gefährliche Erstbegehung der Westwand des Siula Grande. Dies Wand ist rund 6356 Meter hoch und liegt in den peruanischen Anden.

Joe Simpson und sein Freund Simon Yates erzählen ihr fast tödliches Abenteuer, das sich im Mai 1985 ereignet hat. Der Überlebenskampf der beiden britischen Bergsteiger ist packend umgesetzt und faszinierend filmisch umgesetzt.
sturzinsleere.de



Mifune Dogma #3
Dänemark 1998 - Regie: Soren Kragh-Jacobsen
Das mit lakonischen Dialogen und viel Situationskomik gespickte, straff erzählte Außenseiterdrame drüfte kein Problem haben, ein größeres Publikum zu erreichen, zumal der Regisseur die Darsteller zu erstklassigen Leistungen führt.





Das Geheimnis
(Le secret) Frankreich 2001
Subtil inszenierte, sinnliche Ménage à trois um eine Mittdreißigerin, die ihr geordnetes Leben für eine Affäre aufs Spiel setzt. Die 35-jährige Marie ist zwolf Jahre verheiratet, liebt ihren Mann und den zweijährigen Sohne. Als die Vertreterin für Nachschlagwerke eines Tages dem Afroamerikaner Bill ein Buch aufschwätzt, verliebt sie sich in ihn und beginnt eine leidenschaftliche Affäre. Der Womanizer mit lockerem Part-Time-Sex zur Nachbarin fordert nichts, sie gibt ihm freiwillig alles.





Der Mistkerl
Jugendfilm. Pauline ist ein neunjähriges, selbstbewusstes Energiebündel, mit einem unglaublichen Sturkopf. Sie lebt mit ihrer Mutter Anna alleine, weil ihr Vater sich vor Jahren nach Amerika verdrückt hat.

Pauliene mochte die bisherigen Lover ihrer Mutter nie leiden, deshalb verheimlicht Anna ihrer Tochter, den neuen Freund Pit. Doch Pauline kommt dahinter, Anna schwört, Pauline nie wieder anzulügen und erzählt auch Pit von Pauline. Doch für Pit, ein kantiger Großstdtcowboy und erklärter "Familienfeind", ist damit "so leid es ihm tut", die Beziehung beendet. Dann schlägt allerdings das Schicksal zu und es kommt irgendwie alles durcheinander...